Dienstag, 26. Januar 2016

Alle Jahre wieder ruft das Dschungelcamp

Wir haben Januar und während man so im TV zappt oder bestimmte Sender schaut, Sender wie RTL, dann wird man eigentlich automatisch mitbekommen, dass es auch dieses Jahr wieder eine weitere Ausgabe vom RTL-Dschungelcamp gibt. Dieses Jahr haben 12 Teilnehmer die Ehre, sich öffentlich im TV zum Affen machen zu können. Sei es bei alltäglichen Gesprächen im "Camp" oder bei den eben genannten Prüfungen.
Jene Prüfungen sollten dazu dienen, sich einmal bei den Zuschauern beliebt zu machen und dass auch genug Verpflegung für die Teilnehmer beschafft wird, je mehr Sterne, umso mehr gibt es zu Essen. Eigentlich ist das ja gar kein schlechtes Konzept, jedoch gibt es hier ein paar Dinge, die mich immer mehr an dieser Sendung stören. Und darüber möchte ich heute einmal hier schreiben.

Ich habe früher selber diese Sendung geschaut, sie lief aber mehr immer nebenbei im Hintergrund. Doch irgendwann verlor ich das Interesse an dieser Show. Einmal liegt es daran, dass es immer wieder nur das gleiche ist und irgendwann nervt sie einfach nur noch. Man muss sich immer mehr Schämen für das, was man da sieht und teilweise ist es echt eklig mit anzusehen, wenn es in bestimmte Prüfungen geht. Gleichzeitig erinnert mich diese Sendung immer wieder an Big Brother, nur dass wir hier einen Dschungel als Kulisse haben und kein Container bzw. Haus.

Und hier bin ich auch schon bei meinem nächsten Punkt: Der Dschungel als Kulisse. Wenn man sich die Sendung so im Fernsehen ansieht, denkt man, dass man extra in der Natur einen Flecken eingerichtet hat, wo das alles stattfindet. Aber dann fragt man sich gleichzeitig: Wo sind die wilden Tiere? Können die nicht zur Gefahr für die Menschen dort werden? Die Antwort ist wohl "NEIN". Denn immer wieder wird über das Camp auf anderen Sendern berichtet. Oft heisst es, man habe nur für dieses Camp eine alte Farm angemietet oder sogar aufgekauft, auf der man eine Kulisse errichtet hat, dass der Zuschauer denkt, es sei tatsächlich in der wilden Natur. Gerüchte besagen auch, dass die Kandidaten nur in dieser Kulisse gefilmt werden und sich die andere Zeit in irgendwelchen Containern, nicht weit vom Drehort entfernt, aufhalten.

Bei vielen Shows geht immer wieder das Gerücht rum, dass die Reihenfolge und sogar der Gewinnder schon bei Beginn der Staffeln bekannt stehen und die Zuschauer nur für die Gewinne des Senders anrufen, um für seinen Favoriten zu stimmen. Beweisen kann ich da nichts, es gibt viel was dafür und dagegen spricht.

Mein Fazit: Bei solchen Sendungen, bei denen bekannterweise nur getrickst wird, fühle ich mich ein wenig auf den Arm genommen und irgendwie mindert das bei mir das Vertrauen in solche Sachen. Schade, dasss heute gefühlt alles nur noch gewinnmaximiert ist, da wünsche ich mir gerne die Spieleshows der vergangenen Jahre bzw. Jahrzehnte zurück, wo man noch Spass am Zusehen hatte. Denn genau dieser Spaß fehlt mir an den heutigen Shows immer öfter. Da kann man dann auch mal den Fernseher öfter ausgeschaltet lassen und sich anderen Dingen widmen, zum Beispiel in dem man ein Buch liest oder selber Geschichten verfasst. In meinem Fall wären das weniger Bücher, sondern mehr bin ich hin und wieder mit digitaler Kunst beschäftigt. Aber das ist ein anderes Thema und wird demnächst noch einmal von mir behandelt.

Bis zum nächsten Beitrag von mir,
euer Sebastian

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