Dienstag, 19. April 2016

[Bericht] Phantasialand am 18.04.2016

Montagmorgen, 6 Uhr.
Und am liebsten hätte ich den Kroka-Retrowecker aus dem Fenster geschmissen. Wäre da nicht die Tatsache gewesen, dass wir so früh aufstehen mussten, weil wir ins Phantasialand wollten.
Somit hieß es dann aufstehen, fertig machen, Frühstück machen und auf nach Brühl.

Auf dem Weg mit der Bahn nach Brühl kam es natürlich, wie es kommen musste. Die Bahn kam am Solinger Hauptbahnhof pünktlich und verspätete sich dann auf der Strecke. Somit bekamen wir den Shuttle-Bus um 08:55 Uhr nicht und mussten eine halbe Stunde auf den nächsten Bus warten.
Da Sebastian und ich aber keine Menschen sind, die eine halbe Stunde an der Haltestelle stehen und warten, sind wir zum nächsten Haltepunkt des Busses gegangen, nach Brühl Mitte. Dabei haben wir ein wenig die Innenstadt erkundet, da wir nicht der Busstrecke gefolgt sind, sondern uns anderweitig orientiert haben. Nein, nicht mit dem Navi auf dem Handy, sondern mit den guten alten Straßenschildern. Auf unserem kleinen Spaziergang musste ich dann erneut feststellen, dass Brühl eine richtig schöne Stadt ist.

Mondsee
Am Haltepunkt des Shuttles angekommen, mussten wir noch etwa 10 Minuten warten, bis der Bus kam und es endlich in Richtung Park ging.
Als erstes ging es dann zur Kasse, wo wir uns den Erlebnis-Pass gekauft haben. Damit haben wir ein ganzes Jahr lang freien Eintritt in den Park und bekommen auch viele Ermäßigungen während des Parkbesuches. Zum Beispiel auf Getränke, Essen und Merchandise-Artikel. Da macht der Tag gleich noch viel mehr Spaß.
Danach sind wir direkt zum Erlebnis-Pass Center gegangen, wo wir ein Formular ausfüllen mussten und dann gleich unsere richtigen Pässe bekommen haben. Man war das ein tolles Gefühl diese Karte wieder in den Händen zu halten ^.^
Dann haben wir unsere Tasche weggebracht und los ging das Abenteuer.

Wir sind direkt zur Baustelle rüber gegangen, um zu gucken ob bei Taron Testfahrten gemacht werden. Schönerweise sahen wir auch relativ schnell den Zug an uns vorbeisausen. Wobei das nicht der richtige Begriff ist, da der Zug meiner Meinung nach noch nicht seine volle Geschwindigkeit erreicht. Aber vielleicht täuscht das auch, wenn man nur unten steht und zusieht.
Da die Klappen leider zugemacht wurden, hat man keine volle Sicht auf die Baustelle. Aber wir haben ein paar kleine Lücken zwischen den Balken entdeckt, durch die man hidurchschauen kann. Dummerweise kann man dadurch aber keine Bilder machen.
Wenn man allerdings neben der River Quest steht, auf die wir aufgrund der nicht so warmen Temperaturen an diesem Tag verzichtet hatten, kann man im Moment sehen, wie ein Holzturm aufgebaut wird. Wozu dieser später sein wird, ist noch nicht klar. Aber er wird sicherlich ein toller Blickfang im neuen Themenbereich sein.
Im Laufe des Tages haben wir auch alle sechs Drachen getroffen und Fotos mit ihnen gemacht. Auch wenn immer nur ich auf den Bildern zu sehen bin. Sebastian hat sie gemacht. Ich habe mich total gefreut an einem Tag mal alle Drachen getroffen zu haben. Denn das war bisher nie der Fall.
Und natürlich bin ich auch wieder meinem Ritual gefolgt und habe mir von den Gesichtsmalern ein schönes Blumenmotiv ins Gesicht pinseln lassen. Das mache ich seit ein paar Jahren immer, wenn ich in der Sommersaison im Park bin. So war das auch dieses Mal wieder der Fall.
Ebenso haben wir fast alle Attraktionen besucht und hatten auch noch die Zeit um den Mondsee zu spazieren.
Black Mamba
Im Park war echt nicht viel los und die Wartezeiten waren sehr gering. Daher haben wir einiges geschafft und konnten bei der Black Mamba sogar in der ersten Reihe sitzen. Das war richtig toll.
Leider ist es meistens der Fall, dass man für die erste Reihe lange anstehen muss, weswegen ich immer in die hinteren Reihen gehe. Aber gestern waren wir so mutig und haben die Wartezeit auf uns genommen, die mit 20 Minuten dann aber doch nicht so lange war wie gedacht. Aber das Warten hat sich gelohnt.
Sehr spaßig war auch die Fahrt auf der Wildwasserbahn Chiapas. Denn die hat ein paar Überraschungen parat: spritzende Wasserfontänen, tropfende Höhlendecken (wenn auch unabsichtlich), eine Rüchwärtsabfahrt und, nicht zu vergessen, die 53° Abfahrt mit anschließendem Camelback, der den Abschluss der Fahrt bildet. Und nach diesem bekam der liebe Sebastian, der natürlich ganz vorne im Boot saß, eine ordentliche Ladung Wasser ab. Doch auch ich bin nicht ganz trocken geblieben. Aber egal, da es ein schöner sonniger Tag war, waren unsere Klamotten recht schnell wieder trocken.
Mystery Castle

Am Ende des Tages haben wir uns dann noch Waffeln mit Erdbeeren und Sahne gegönnt und uns die Show Drakarium angesehen.
Im gesamten kann ich sagen, dass es ein sehr schöner Tag gewesen ist, der sich von uns aus gerne schnell wiederholen darf. Immerhin haben wir ein ganzes Jahr lang freien Eintritt =D

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