Donnerstag, 22. September 2016

Der anonyme Brief

Als ich heute nach Hause kam und nichts Böses ahnend in den Briefkasten blickte fand ich einen Brief in einem gelben Umschlag.
Dieser war an mich adressiert. Das komische allerdings war, dass auf dem Umschlaf weit und breit kein Absender drauf steht. Dazu war meine Adresse mit dem Computer aufgedruckt.

Grübelnd ging ich nach oben in die Wohnung und öffnete den Brief auch sogleich.
Ich war zu neugierig auf den Inhalt.
Es fand einen sehr schön geschrieben Text vor, aufgedruckt auf einem schön gemusterten Briefpapier.
Viele aufmunternde Worte zu meinem letzten Blogpost "Zeit für Veränderungen" bekam ich zu lesen und war sehr erfreut über die schönen Worte.
Jedoch ist der Brief leider auch nicht unterschrieben. Ich habe somit keine Ahnung von wem dieser Brief kommt.
Das Einzige was ich dank des Poststempels herausfinden konnte ist, dass der Brief in Mönchengladbach abgegeben wurde.

An den anonymen Absender:
Wenn du diesen Post hier lesen solltest, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn du mir einen kleinen Hinweis hinterlässt, wer du bist.
Ich danke dir sehr für den schönen Brief und würde mich sehr freuen, wenn ich dir noch persönlich dafür danken könnte.
Denn du warst der oder die Erste, der/die mir einen so schönen Brief geschrieben hat, als Reaktion auf einen Blogpost.
Denn leider ist es so, dass viele noch nicht mal Kommentare auf dem Blog schreiben oder zumindest ein Like auf Facebook, Twitter oder Instagram hinterlassen.
Aus diesem Grund habe ich mich umso mehr über deinen Brief gefreut.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diesen Post teilen könntet, damit mein anonymer Absender diesen Post hier lesen kann.

Bis bald

eure Cosmic

Dienstag, 20. September 2016

Thinkings #5 - Zeit für Veränderungen


Zeit für Veränderungen

Ja, so sieht es aus.
Nachdem es mit meiner Asubildung doch nicht geklappt hat und ich von meiner Chefin gekündigt wurde, weil ich einige Zeit krank war, müssen nun einige Veränderungen in meinem Leben her. 
Es gibt Dinge, die so einfach nicht mehr weiterlaufen können. 
Einige meiner Einstellungen müssen dringend geändert werden, damit ich es endlich schaffe ein geordnetes Leben zu führen. 

Seitdem ich die Diagnose Depressionen vor vier Jahren bekam hat sich vieles verändert. Einiges ins negative. Ich konnte eine zeitlang nicht mehr alleine leben und habe mich und meine damalige Ausbildung vernachlässigt. Diese habe ich noch mit Mühe und Not geschafft. Doch seitdem kriege ich nichts anderes mehr auf die Reihe, Ausbildungstechnisch. 
Doch das möchte ich jetzt endlich ändern. Ebenso einige andere Dinge in meinem Leben.

Nach der letzten Pleite mit der Ausbildung, die ich am 01.08.2016 begonnen hatte, habe ich richtig bemerkt, dass ich etwas anders machen muss. Mein Lebensstil ist nicht zielführend und treibt mich immer weiter in das schwarze Loch unter mir. Aber da möchte ich ja gar nicht mehr hinein. 

In der stationären Therapie, die ich 2014 gemacht habe, habe ich sehr viel gelernt. 
Da ist nun wieder der Fall ist, dass da ein Loch unter mir ist, das mich verschlingen möchte, habe ich mich dazu entschlossen eine erneute Therapie zu machen.
Natürlich erscheint dieser Post jetzt sehr stabil, aber in mir sieht es dennoch anders aus. 
Ich habe zwar inzwischen auch feste Ziele im Auge, aber es besteht immernoch die Gefahr, dass ich diese wieder aus den Augen verliere. Und das möchte ich verhindern. 

Vielleicht wundern sich jetzt auch viele, die das hier lesen, dass ich so offen über Depressionen spreche.
Warum sollte ich das nicht tun?
Depressionen mögen noch immer ein Tabuthema sein, aber aus diesem Schema möchte ich ausbrechen. Ich möchte mich nicht hinter einer Fassade verstecken, die bereits bröckelt und die ich nicht mehr aufrecht erhalten kann. 
Und außerdem sind Depressionen inwzischen soweit verbreitet und betreffen mehr Menschen, als wir denken. Viele verstecken sich hinter ihrer Fassade und zeigen nach außen hin nicht, wie schlecht es ihnen eigentlich geht. 
Ich möchte diesen Teufelskreis durchbrechen und zeigen, dass ich mich nicht verstecke. 

Derzeit fühle ich mich unwohl.
Ich habe viele negative Gedanken, die aber oft von den Gedanken an meine Ziele und meiner Motivation, diese zu erreichen, verdrängt werden.
Neben dem psychischen Unwohlsein kommt auch das Physische. Ich fühle mich in meinem Körper nicht wohl und möchte endlich was dagegen tun.
Seit ich mit meinem Exfreund zusammen war und mich wenig bewegt habe, habe ich einige Kilos zugenommen, die mir richtig auf die Nerven gehen.
Ich fühle mich nicht wohl in meinem Körper und möchte endlich wieder mein altes Aussehen haben.
Und natürlich erreicht man sein Traumgewicht nicht einfach so.
Wobei mir eine Gewichtsveränderung noch nichtmal wichtig ist. Ich möchte einfach dünner werden. Denn man muss bedenken, dass Muskelmasse schwerer ist als Fett.   
Um dies zu erreichen habe ich mit täglichen Workouts begonnen. Vorerst nur zehn Minuten, aber ich denke das wird sich mit der Zeit steigern. 
Dazu habe ich auch angefangen meine Ernährung umgestellt. Ich habe mir ein Süßigkeiten-Verbot auferlegt und möchte mehr Obst und Gemüse essen. 

Ich muss sagen, dass mir diese Workouts bis jetzt richtig gut tun. Ich fühle mich energiegeladener, obwohl ich die noch nicht lange mache.
Das kann aber daran liegen, dass ich nicht alleine damit bin. Ich mache nämlich bei einer Aktion mit die "Your change" heißt. Diese läuft größtenteils über Facebook und ist damit verbunden, dass man eine Art Nahrungsergänzungsmittel bekommt, was rein vegan ist.
Ich warte noch auf meins und bin mal gespannt, wie sich das auf mich auswirkt. Bisher habe ich nur Gutes gehört.

Ja, ich weiß was viele vielleicht jetzt denken. "Das soll was bringen?", "Das ist doch nur verarsche". Kann sein, aber davon überzeuge ich mich erstmal selber. Außerdem gibt es das Zeug mit Schokogeschmack. Kann ja nicht anders sein als Kakaopulver. Nur in vegan.
Und wenn es mir guttut, dann mache ich damit weiter. 
Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Neben dem Ziel meinen Körper fitter zu bekommen, habe ich auch das Ziel in eine eigene Wohnung zu ziehen feste im Auge. 
Denn nur so kann ich psychisch stabiler werden und einen festen Tagesrhytmus bekommen. Und vorallem ein geordnetes Leben. Und das ist mir wichtig, weil ich endlich selbstständig sein möchte. Unabhängig von anderen. Und in meinen eigenen vier Wänden, wo ich machen kann was ich möchte, ohne jemanden zu stören, der mit in der Wohnung lebt. 
Jetzt, wo ich noch bei meinem Großvater wohne, fühle ich mich eingeschränkt und eingesperrt in meinem Zimmer. Es nervt, dass da jemand ist, der den ganzen Tag unterwegs ist und alle Aufgaben im Haushalt auf mich abwälzt und nur dann mal mithilft, wenn es ihm gerade passt. 
Und darauf habe ich einfach keine Lust mehr.
Verständlich, oder?

Nun, das war es vorerst. 
Ich werde euch über die kommenden Entwicklungen auf dem Laufen halten und euch informieren, wenn sich etwas tut.

Bis bald

eure Cosmic