Dienstag, 14. März 2017

Tipps und Tricks ums Cosplay #1

Seit knapp einem Jahr sind wir nun als Cosplayer unterwegs und konnten in der Zeit einige Erfahrungen sammeln, die auch immer mehr werden. 
Nun möchten wir den Newcomern unter den Cosplayern ein paar, hoffentlich hilfriche Tipps zukommen lassen. Aber vielleicht sind auch für die "alten Hasen" ein paar neue Tipps darunter.

In unserer Reihe "Tipps und Tricks ums Cosplay" posten wir immer 5 Tipps und Tricks die wir uns in den letzten Monaten angeeignet haben.

Ahsoka-Cosplay

1. Acrylfarbe mit Latex und Wasser mischen

 Acrylfarbe hat leider die blöde Eigenschaft auf glatten Untergründen nicht zu halten. Als ich mein erstes Headpiece von Ahsoka gemacht habe, haben wir dieses nach dem Füllen mit Latexmilch bepinselt und nach dem Trocknen Acrylfarbe aufgemalt. Diese bröckelte nachdem sie getrocknet war leider ab und so stießen wir im Internet auf den Tipp die Farbe mit Latexmilch und Wasser zu mischen. Einfach aber effektiv, denn die Farbe hielt nun wunderbar. Das Headpiece hatte ich allerdings in der Zwischenzeit neugemacht, da es mir 1. nicht gefiel und 2. die Füllwatte nach dem Abwaschen von der Acrylfarbe nur sehr langsam trocken wurde.

Werkstücke nach dem Lackieren

2. Wenn Lack z.B. auf Fimo nicht hält, dann besprüht die Werkstücke mit Haarlack

Haarlack klebt bekanntlich und versiegelt die Oberfläche. So hält der Lack besser und lässt sich nicht wieder abwischen. Das war bei Teilen für mein Ahsoka Cosplay der Fall. Der Lack hielt nicht auf dem Fimo und ließ sich mit einem Tuch einfach wieder abwischen. Dann bekamen wir den Tipp einfach mal Haarlack drauf zu sprühen. Und siehe da: der Lack hielt und hält noch immer.


3. Fimo in den Backofen, damit es schneller aushärtet

Fimo und andere Modelliermasse ist ähnlich wie Ton. Viele von euch werden Fimo sicherlich kennen. Auch wir arbeiten öfter damit.
Fimo-Werkstücke, noch unbearbeitet
Wir nutzen bisher luftrocknendes Fimo, wenn auch kein Original-Fimo, sondern eine günstigere Variante aus dem Idee Creativ Shop. Diese Modelliermasse ist luftrocknend. Nach etwa 24h ist sie komplett ausgehärtet und kann bemalt werden. Manchmal dauert uns das aber zu lange, weswegen wir unsere Werkstücke oft einfach in den Backofen legen. Einfach bei 100° eine gute halbe Stunde in den Backofen, wenn nötig auch länger. Die Masse reisst bei dieser Hitze nicht und trocknet schneller als man denkt. Wenn ihr also mal keine Zeit habt nutzt diesen einfachen Trick.


4. Vliesline ist ein guter Stabilisator

Jeder Cosplayer kennt es bestimmt: ihr näht etwas, aber das Teil ist einfach nicht stabil genug. So ging es mir bei meinem Gürtel für Ahsoka. Das Kunstleder was ich genutzt habe war einfach zu dünn und ließ sich sogar leicht dehnen. Also hab ich den Gürtel wieder aufgetrennt und Vliesline eingebügelt. Das Vliesline hat eine klebende Seite und lässt sich so einfach verarbeiten. Man braucht nur ein Bügeleisen! Auch die Tasche, die am Gürtel befestigt ist, habe ich mit Vliesline verstärkt, ebenso die Stulpen. So wurde beides stabiler sitzt nun besser.
Vliesline bekommt man günstig und in verschiedenen Stärken in jedem guten Stoffgeschäft und auf Stoffmärkten.

5. Schnittmuster machen es leichter

Unsere Schnittmuster
Anfangs denkt man: ach, das geht auch ohne Schnittmuster. Aber, falsch gedacht!
Es ist immer besser sich Schnittmuster im Internet oder bei anderen zu besorgen. Als ich mein Headpiece für Ahsoka machen wollte saß ich auch da und habe mich gefragt, wie ich das nun machen soll. Dann stieß ich bei YouTube auf ein Video von einer Cosplayerin, die sogar ein Schnittmuster erstellt und zum Download freigegeben hatte. Im Video war dann natürlich auch eine Einleitung, wie man es zusammenähen muss. So konnte ich schnell und ohne große Probleme das Headpiece erstellen.
Inzwischen machen wir Schnittmuster selber oder besorgen uns bei meiner Mutter welche. Sie näht auch sehr viel und hat viele Zeitschriften mit Schnittmustern. Und so finden wir oft passende für unsere Cosplays.



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