Sonntag, 18. Dezember 2016

Saber Con in Mönchengladbach, Tag 2

Schneller als wir es uns wünschten brach der Sonntag heran.
Um 8 Uhr morgens klingelte der Wecker und trotz, dass wir nicht auf der Party gewesen sind, wollten wir nicht so recht aufstehen. Obwohl wir um 10:15 mit einem Freund verabredet waren ließen wir es langsam angehen. Dadurch kamen wir natürlich etwas zu spät, aber das ärgerte niemanden, wir waren dennoch rechtzeitig am Haus Zoar.

Obwohl wir noch vor der offiziellen Öffnungszeit ankamen, war der Einlass bereits geöffnet. Schnell unsere Bändchen vom Vortag vorgezeigt und schon waren wir wieder in der gewohnten Umgebung. Beim ersten Durchgehen haben wir schon einige Änderungen bemerkt: so waren einzelne Stände aus dem versteckten Ecken weiter in den belebteren Bereich umgezogen.
Dennoch hatten wir recht schnell alles durchgesehen und uns auch wieder mit ein paar Leuten unterhalten. Außerdem haben wir erneut die selbstgebauten Lichtschwerter von Argentumsabers bestaunt und auch ein Foto mit Kai, dem Inhaber des Geschäfts, gemacht.

Am Stand von Argentumsabers

Um kurz nach 12 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zur Filmfigurenausstellung auf der Straße "Berliner Platz", nur wenige Minuten zu Fuß vom Haus Zoar entfernt. Zu sehen gab es einige Lego-Modelle von Star Wars-Raumschiffen, aber auch Replikas der im Film verwendeten Waffen konnte man in diversen Vitrinen begutachten. Weiter gab es auch Nachbauten von Schauplätzen sowie lebensgroße Figuren in der Ausstellung. Zwar war die Ausstellung im gesamten nicht sehr groß, aber es gab einges zu sehen und war für uns als Fans von Star Wars sehr interessant.
Nachdem wir uns noch den Shop angesehen hatten ging eswieder zurück zur Saber Con. Dort haben wir dann ein kleines Fotoshooting veranstaltet was besonders den kleinen Besuchern der Convention gut gefallen hat. Denn sie haben uns erstaunt angeschaut.

Ein kleiner Kampf für Zwischendurch

Für 14:30 Uhr war dann ein Gruppenfoto mit allen Cosplayern der Convention geplant, an dem wir natürlich auch teilnahmen. Das Foto wird dann auf der Facebookseite der Saber Con zu sehen sein.

Nachdem alle Cosplayer sich draußen für Gruppenfotos versammelt hatten und sich wieder Innen versammelten, musste so langsam auch mal ein Hirngespinst befriedigt werden, denn diese Idee war eigentlich schon seit dem ersten Tag im Kopf und ich kam bisher immer daran vorbei. Es geht um nichts anderes als den Kauf eines der Lichtschwerter von Argentumsabers. Schon beim ersten Besuch gab es da ein Modell, das mir sehr ins Auge fiel. Doch sollte es nicht bei diesem einen beiben, dazu wurde dann noch das Schwert von Ahsoka Tano gekauft. Beide Schwerter sind nun ihren neuen Besitzern übergeben worden (Vivi und mich) und der Geldbeutel musste wie eigentlich bei jeder Con irgendwann mal mächtig leiden. Zufrieden verließen wir den Stand und machten uns dann auch so langsam auf den Weg nach Hause, man konnte gegen Abend merken, dass sich die Con zum Ende neigt, es wurde ruhiger und die Programmpunkte waren auch abgearbeitet.

Unsere neuen Errungenschaften :)

Zusammenfassend können wir sagen, dass es zwei wirklich tolle Tage waren und wir uns schon jetzt auf die nächste Saber Con freuen.
Als nächstes steht die Spring Con auf dem Plan. Diese findet am 01. & 02.04.2017 im Phantasialand statt. Auch dort werden wir sehr wahrscheinlich im Cosplay anzutreffen sein.

Wir hoffen, dass euch unsere Berichterstattung gefallen hat und euch ein paar nette Leute vorstellen konnten. Und wenn ihr jetzt auch Interesse an solchen Conventions habt, dann haltet die Augen offen, es werden demnächst bestimmt wieder einige stattfinden! In diesem Sinne wünschen wir euch noch eine gute Nacht und bis zum nächsten Mal :)

PS: Ihr dürft uns auch gerne anschreiben, solltet ihr Fragen haben ;)

Liebe Grüße und gute Nacht

Lily und Malio

Samstag, 17. Dezember 2016

Saber Con in Mönchengladbach, Tag 1

Heute am 17.12.2016 waren wir zum ersten Mal auf der Saber Con in Mönchengladbach. Die Saber Con ist eine Convention rund um Science-Fiction und Fantasy und das am meisten vertretene Thema hier war das Star Wars-Universum.Da wir verkleidet dorthin wollten, haben wir dazu passend in den letzten Tagen fleißig an den Kostümen für unsere OCs gearbeitet. Glücklicherweise sind wir rechtzeitig fertig geworden, auch Dank der Hilfe von Vivis Mutter, die uns noch etwas Arbeit abnahm.
Unsere Charaktere werden wir euch noch in einem Album auf Facebook näher vorstellen, da diese auch in Vivis Fanficions vorkommen werden.

Bevor die Fahrt zur Messe heute morgen losging, wurde noch das erste Foto gemacht, was wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen:

Unsere OCs: Malio Genarrh und Lily Skye

Kurz nach Eröffnung der Convention kamen wir auch im Parkhaus an und machten uns auf den Weg zum Haus Zoan, vor dem sich eine kleine Anstellschlange befand. Unser ursprünglicher Plan war es, dass wir unsere Tickets (oder in diesem Falle unsere Armbändchen) zuerst besorgten und dann im Außenbereich noch ein paar Fotos mit unseren Lichtschwertern machten. Denn laut der FAQ auf der Webseite, die wir am Vorabend noch studiert hatten, war es verboten, Waffen mit sich zu führen, die die dort angegebenen Kriterien erfüllten, so auch in unserem Fall mit den Lichtschwertern. Aber wir wurden eines Besseren belehrt, dass Lichtschwerter als Ausnahme gehandelt werden, so brauchten wir diese nicht abgeben. Außerhalb des Gebäudes sollte man diese Lichtschwerter nicht offen, sondern verpackt (wir benutzten Taschen) transportieren, um unnötigen Ärger durch die Polizei zu vermeiden. Denn streng genommen zählen unsere Lichtschwerter schon als Waffe (man denke da an einen Schlagstock), da diese aus Aluminium und Hartplastik bestehen.
Vielleicht haltet ihr diesen Beitrag für unnötig, aber wenn ihr auch mal eine solche Convention im Cosplay (Kostüm) besuchen wollt, dann solltet ihr wissen, dass es je nach Veranstalter und Veranstaltungsort gewisse Vorschriften gibt, die man besser auch einhält. Denn unter Umständen könnt ihr dem Gelände verwiesen werden und sich im schlimmsten Falle weiteren Ärger einhandeln.

Da wir nun unsere Schwerter behalten durften, die wir auch auf Nachfrage abgegeben hätten, gingen wir hinein und schauten uns ein wenig die Stände an. Schnell blieben wir aber an einem Stand mit Figuren hängen und es dauerte auch nicht lange, bis uns ein paar Figuren in unsere Tasche wanderten, genauer handelt es sich dabei um diese beiden:

Ahsoka Tano und Anakin Skywalker

Während unseres weiteren Rundganges trafen wir auf einige nette Leuten mit denen wir uns auch unterhielten und unsere Kontaktadressen austauschten. Auch euch möchten wir sie gerne vorstellen und die Facebookseiten und ein paar schöne Bilder zeigen, die wir machen durften.

mit Benjamin Bayram (Künstler)

am Stand von FANwerk (Blogger und SciFi-Fans)

hier zu Besuch bei B.Luna (Schmuckhändlerin)

Im Duell mit Darth Vader von Warsler.Entertainment.Group

Und jetzt gebe ich mal das Zepter an Vivi ab, sie wird die letzten Zeilen dieses Beitrags verfassen, nicht wundern, wenn sich ein wenig die Sichtweise ändert ;)

Es war wirklich schön sich mit anderen Fans auszutauschen. Die Jungs von FANwerk wollen sich sogar mal mit uns treffen, worauf wir uns schon sehr freuen.

Zwischen den ganzen Gesprächen haben wir uns außerhalb der Convention eine kleine Stärkung gegönnt. Denn das Wiederbetreten des Haus Zoar stellt dank der Armbänder kein Problem dar.
Wir gingen in das nahegelegende Einkaufszentrum Minto und setzten uns dort in ein Café. Dort sind dann zwei lustige Situationen passiert:
Da mich meine Perücke ein wenig störte, beschloss ich mich diese für den Aufenthalt im Café abzusetzen und legte sie hinter mich auf den Stuhl. Das schien der Dame neben uns weniger zu gefallen, denn sie ergriff innerhalt weniger Minuten die Flucht und das wortwörtlich.
Später dann saß ein älteres Ehepaar an dem Tisch neben uns. Als ich die Perücke wieder aufsetzte, erntete ich von der Frau ganz merkwürdige Blicke, weswegen ich mir das Lachen verkneifen musste.

Gegen 16 Uhr entschieden wir uns dann nach Hause zu fahren. Denn irgendwie machte sich eine gewisse Müdigkeit breit. Der Schlafmangel der vorigen Nacht machte sich bemerkbar. Und eigentlich wollten wir noch die Party am Abend besuchen, doch wir entschieden uns dagegen und haben dafür diesen Beitrag für euch verfasst.
Und morgen steht dann der zweite Tag der Saber Con an, natürlich wieder in unseren Kostümen. Morgen wird uns auch ein guter Bekannter von mir begleiten, der ebenfalls ein großer Fan von Star Wars ist. Natürlich werden wir auch wieder einige schöne Bilder für euch machen.

In diesem Sinne: Gute Nacht und bis Morgen

...und möge die Macht mit euch sein ;)

Lily und Malio

Samstag, 19. November 2016

Mein Buch, mein Traum

Ja, einen Roman schreiben. Wer möchte das nicht gerne?
Viele schreiben heutzutage an einem eigenen Buch. Manche mit dem Ziel es zu veröffentlichen. Andere einfach so, für sich selber.

Auch ich schreibe an einem Roman. An einer Geschichte die mir sehr am Herzen liegt und an der ich schon seit einigen Jahren arbeite. Allerdings habe ich viele Ideen immer wieder verworfen und von vorne angefangen. Einmal, weil mir das Manuskript nicht gefiel, weil ich einfach zu oft versucht habe etwas am Text zu verbessern, damit aber alles nur noch "schlechter" gemacht habe. Und beim zweiten Mal, weil mir die Story einfach nicht mehr gefiel. Ich konnte sie nicht mehr spannend gestalten und habe sie schließlich verworfen.
Dabei kam die jetzige Story heraus. Alle handelnden Charaktere sind älter als im ersten Versuch und es dreht sich um eine ganz andere Handlung.Im gesamten ist das Buch ganz anders und ich kann mit stolz sagen, dass ich diesen Monat bereits 15.896 Wörter geschrieben habe. Das habe ich dem NaNoWriMo, dem National Novel Writing Month zu verdanken, an dem ich zum ersten Mal teilnehme. Das sind grob gerechnet etwa 61 Buchseiten. Natürlich noch nicht sehr viel, aber ich bin auch noch recht am Anfang der Geschichte.
Mein Ziel sind diesen Monat 30.00 Wörter. Alles was darüber geht ist natürlich super. Auch heute werde ich noch versuchen fleissig zu schreiben, damit ich dieses Ziel auch erreiche.

Quelle: XP-Freu(n)de
Aber nun komme ich nochmal auf die Geschichte zurück. Es handelt sich um einen Jugendroman der ein besonderes Thema, eine besondere Krankheit behandelt. Nämlich die sogenannte "Mondscheinkrankheit". Vielleicht haben einige schon mal davon gehört. Ansonsten schaut doch mal auf diese Seite: XP-Freu(n)de - Mondscheinkinder
Dort findet ihr viele Informationen zu der Erkrankung, Tipps und andere hilfreiche Seiten.
XP bedeutet Xeroderma Pigmentosum und ist eine sehr seltene Krankheit. In Deutschland sind etwa 50 Menschen betroffen. Und auch meine Protagonistin Victoria leidet an dieser Krankheit. Und sie hat es beim besten Willen nicht einfach.

Victoria, 15 Jahre, Mondscheinkind.
Geplagt von einer unheilbaren Krankheit versucht Victoria nicht zu einem Spiegelbild ihrer toten Mutter zu werden. Dabei zieht sie alle möglichen Register und bemerkt erst, dass sie sich selber damit keinen Gefallen tut, als sie Opfer eines bösen Streichs wird.
Nun ist es ungewiss, ob sie jemals wieder die Gelegenheit bekommen wird ihre Freunde und ihre Familie zurück zu gewinnen. Denn Victoria schwebt in Lebensgefahr.

Das ist der bisher geplante Klappentext meines Buches.
Viele denken jerzt wahrscheinlich, dass ich doch nur eine Autorin unter vielen bin, die versucht ihr Buch an den Mann oder die Frau zu bringen.
Natürlich stimmt das. Aber ich möchte mit meinem Buch auch keinen großen Profit machen, sondern Menschen zeigen, dass es Personen gibt, die es nicht so einfach im Leben haben, weil sie geplagt sind von einer Krankheit, die ihnen jeglichen Kontakt mit Sonnenlicht verbietet. Denn so geht es den "Mondscheinkindern". Kinder? Ja, Kinder. Wenn die Krankheit nicht früh genug erkannt wird sterben die Betroffenen noch im Kindesalter. Und sie wird meist zu spät erkannt, weil diese Krankheit einfach zu selten ist und vielen Ärzten gar nicht bekannt.
Und ich habe mir dieses Thema ausgesucht, weil ich das Krankheitsbild sehr interessant finde. Nicht, weil ich mich über die erkrankten Menschen lustig machen will sondern, weil ich zeigen möchte, dass nicht jeder die Möglichkeit hat im Sonnenlicht frei zu sein.
XP-Erkrankte können im Sommer nicht im Bikini oder in Badehose am Strand oder im Freibad liegen. Sie können nicht in kurzen Klamotten rumlaufen und Eis essen. Denn jeder Kontakt mit Sonnenlicht ist gefährlich, gar tödlich.
Und genau das möchte ich mit meinem Buch zeigen. Denn auch meiner kleinen Victoria geht es so. Sie darf nur mit Schutzkleidung nach draußen und muss sich an gewisse Regeln halten, damit ein guter Sonnenschutz für sie gewährleistet ist.

Wisst ihr, ich stelle mir ein Leben als Mondscheinkind wirklich nicht leicht vor. Dennoch versuche ich mich während der Schreibens so gut wie möglich in meine Charaktere hinein zu versetzen. Ob mir das gelingt können später nur die Leser beurteilen. Als Autor selber hat man da eher keinen objektiven Blick drauf. Aber ich gebe mir Mühe.
Vor einigen Tagen habe ich mir auch eine Autoren-Seite auf Facebook gemacht: Viviann B. - Autorin
Ich würde mich freuen wenn ihr mal vorbeischaut und auch ein Like da lasst. 
Ich möchte meine Leser dort regelmäßig über Fortschritte informieren und ihnen auch andere Sachen zeigen, die etwa mit dem Buch und dem Thema zu tun haben.
Jeder ist herzlich Willkommen mich dort zu verfolgen, zu stalken oder was auch immer.
Tipps und Kritik ist natürlich auch gerne gesehen.

Somit bis bald bei Facebook oder hier =)

Eure Cosmic*

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Thinkings #6- Nachtangst

Nachtangst.
Die Angst vor der Nacht, vor der Dunkelheit.
Schon seit meiner Kindheit habe ich Angst im Dunklen.

Ich erinnere mich daran, dass mein Fernseher, den ich in meiner Kindheit hatte, über Nacht immer im Stand-By war und daher immer ein roter Punkt leuchtete. Ich hatte Angst davor. Für mich war es ein rot leuchtendes Auge das mich angesehen hatte. Darum ich habe ich mich immer mit dem Gesicht zur Wand gedreht und mir die Decke über den kopf gezogen.

Quelle: Pixabay
Und ich erinnere mich an einen Vorfall, der an einem Morgen "stattfand", aber es war noch dunkel draußen und somit auch in meinem Zimmer. Zu dem Zeitpunkt war ich ungefähr sieben Jahre alt. Ich erinnere mich daran, dass meine Zimmertüre einen Spalt offen stand und dadurch das Licht aus der Küche in mein Zimmer schien. Rechts neben mir war die Wand und links dadurch natürlich der Rest meines Zimmers. Und als ich nach Links blickte war da plötzlich der Umriss einer Person. Zuerst dachte ich, dass meine Oma da stand (kleine Anmerkung: Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen). Ich dachte, dass sie guckt, ob ich noch schlafe, daher tat ich nichts und tat so als würde ich schlafen. Doch als ich nach wenigen Augenblicken nochmal hinsah, da ich auch keine Schritte oder das Geräusch meiner Zimmertüre hörte, war dieser Umriss noch immer da.
Ich konnte mir damals nicht erklären was es damit auf sich hatte und ob ich mir das nur eingebildet habe. Ich bin mir aber auch nicht mehr sicher,  ob ich irgendwen darauf ansprach, meine mich aber dunkel daran zu erinnern meiner Oma davon erzählt zu haben. Und sie sagte, dass meine Uroma, die wenige Jahre zuvor starb und immer auf mich aufgepasst hat als ich noch ein Baby war, an meinem Bett gestanden haben könnte und auf mich aufpasste.

Als Kind versteht man sowas natürlich noch nicht und glaubt die Geschichten von Schutzengeln, die auf einen aufpassen. So auch ich damals. Mit Geistern kann man als Kind noch nichts anfangen und denkt dabei eher an Gruselgeschichten und böse Geister die einem Böses antun wollen. Schutzengel klingt da doch um einiges Kindgerechter.

Heute aber glaube ich nicht mehr an Schutzengel, denn die erschrecken einen nicht am Abend.
Meine Oma starb vor fast 13 Jahren und seitdem hatte ich einige merkwürdige Erlebnisse.
DIe Türe meines Zimmer befindet sich in einer Zimmerecke. Und oft, wenn ich mit dem Rücken zur Türe saß oder stand, spürte ich an einer Körperseite - die die der Türe zugewandt war - ein ganz komisches Gefühl. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Es war, als wenn einem ein kalter Schauer über den Rücken läuft, aber viel intensiver. Dazu sah ich dann aus dem Augenwinkel einen Schatten. Und bei diesem handelte es sich nicht um meinen, auch wenn viele das jetzt wahrscheinlich denken und auch sagen werden. Denn ich sah den Schatten nur kurz, ehe er wieder verschwunden war. Und dieses Erlebnis hatte ich bis jetzt mehrfach. Ich erkläre es mir mit dem Gedanken, dass es meine Oma ist die schauen möchte, ob alles in Ordnung ist. Anders würde ich wahrscheinlich durchdrehen vor Angst.

Quelle: Creepypasta Wikia
Ja, ich interessiere mich für Geistergeschichten und Paranormales, aber es macht mir wahnsinnig Angst.
Dabei will ich gar keine Angst davor haben, aber es ist echt schwer eine Grenze zwischen Fakt und Fiktion zu schaffen. Natürlich sind Geistererscheinungen sehr umstritten und auch nicht wissenschaftlich bewiesen. Aber ich glaube daran, dass die Seele eines Menschen nach dem Tode nicht erlischt oder verschwindet.
Und ganz ehrlich: bevor ich an einen Gott glaube der die Erde erschaffen hat, glaube ich lieber an Geister, an Seelen, die uns gerne mal besuchen kommen, wenn wir nicht damit rechnen und uns zeigen wollen, dass wir auch nach dem Tod weiter existieren.

Was das alles nun mit meiner Angst im Dunklen zu tun hat?
Nunja, das lässt sich so erklären: Im Dunklen, am Abend, wenn der Körper langsam zur Ruhe kommt und man mehr Zeit zum Nachdenken hat ist man viel sensibler was die Umgebung betrifft.
Und dann ist es besonders schwer für mich eine Grenze zwischen Fakt und Fiktion zu ziehen. Vielleicht liegt das auch daran, dass die oben genannten Begegnungen immer Abends bzw. morgens stattfanden, weil ich dann sensibler für soetwas bin. Das kann sich jeder nun selber zusammenreimen und seine eigenen Schlüsse daraus sehen.
Jedenfalls mag ich die Dunkelheit nicht. Besonders nicht, wenn ich alleine bin und mich alleine im Dunklen bewegen muss hier in der Wohnung. Irgendwie fühle ich mich dann beobachtet, als wenn in einer Ecke etwas auf mich lauert.
Klingt verrückt, oder?

Ich weiß, die ganze Geschichte ist verrückt. Und vielleicht bin ich auch verrückt.
Aber wie ich schon sagte: lieber glaube ich an Geister als an irgendeinen Gott. Das soll keine Beleidigung sein an alle die, die an Gott glauben. Und ich verurteile auch niemanden. Aber das ist meine Meinung und die vertrete ich auch offen.
Und die obigen Begegnungen haben mir gezeigt, dass es Dinge gibt, für die es keine wissenschaftliche Erklärung gibt. Und mir spendet es Trost daran zu glauben, dass geliebte Menschen nach dem Tod doch nicht ganz verschwinden.

Freitag, 7. Oktober 2016

[Stempel-Review] Engel - Schicksalhafte Begegnungen 2

Quelle Cover: epubli
Vor kurzem bekam ich den zweiten Band der Engel-Reihe von Jennifer de Bricasardt als Rezensionexemplar bekommen und vor wenigen Tagen bereits gelesen.
Hier ist nun meine Rezension dazu.

Klappentext
„Meine Engel sind menschlich!“, so ein oft gehörter Satz bei Jennifer de Bricassardt.
Sie schwört darauf, dass es viele Begegnungen in ihrem Leben gegeben hat, die mehr als nur die Begegnung zwischen Menschen waren. Manchen dieser Begegnungen – den Menschen dahinter – sind ihre Geschichten gewidmet.
Ob es wirklich so war, wie sie es beschreibt, sollte man sie nicht fragen – denn auch da ist die Antwort immer die Gleiche: „Es könnte so gewesen sein, oder?“








Die Engel-Reihe von Jennifer de Bricassardt beinhaltet Geschichtet, wie das Schicksal sie geschrieben haben könnte.
Bereits den ersten Teil habe ich rezensiert und bekam nun die Ehre auch den zweiten Teil lesen zu dürfen. Auch in diesem Buch waren wieder wundervolle Geschichten geschrieben, die mir teilweise die Tränen in die Augen trieben.
Geschichten von Begegnungen, mit denen nie jemand gerechnet hätte. Von Fragen, die nur das Schicksal eines Menschen beantworten kann und von Leben, die vom Schicksal so sehr gezeichnet sind, dass man sich wünscht, es wäre alles anders gekommen.
Jedoch weiß immer nur das Schicksal eines jeden Menschen, was das Leben uns bringen wird und was es für uns bereithält. Oft haben wir nur wenig Einfluss darauf. Dennoch können wir unseren Weg auch selber bestimmen und eigene Entscheidungen treffen. Ob diese Richtig oder Falsch sind erfahren wir aber immer erst im Nachhinein.

Das Buch ist eine wunderbare Fortsetzung zum ersten Teil und aus meiner Sicht 100% empfehlens- und lesenswert.
Ich wünsche allen, die das Buch noch lesen wollen, sehr viel Spaß dabei.
Und haltet unter Umständen genug Taschentücher bereit.

Donnerstag, 22. September 2016

Der anonyme Brief

Als ich heute nach Hause kam und nichts Böses ahnend in den Briefkasten blickte fand ich einen Brief in einem gelben Umschlag.
Dieser war an mich adressiert. Das komische allerdings war, dass auf dem Umschlaf weit und breit kein Absender drauf steht. Dazu war meine Adresse mit dem Computer aufgedruckt.

Grübelnd ging ich nach oben in die Wohnung und öffnete den Brief auch sogleich.
Ich war zu neugierig auf den Inhalt.
Es fand einen sehr schön geschrieben Text vor, aufgedruckt auf einem schön gemusterten Briefpapier.
Viele aufmunternde Worte zu meinem letzten Blogpost "Zeit für Veränderungen" bekam ich zu lesen und war sehr erfreut über die schönen Worte.
Jedoch ist der Brief leider auch nicht unterschrieben. Ich habe somit keine Ahnung von wem dieser Brief kommt.
Das Einzige was ich dank des Poststempels herausfinden konnte ist, dass der Brief in Mönchengladbach abgegeben wurde.

An den anonymen Absender:
Wenn du diesen Post hier lesen solltest, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn du mir einen kleinen Hinweis hinterlässt, wer du bist.
Ich danke dir sehr für den schönen Brief und würde mich sehr freuen, wenn ich dir noch persönlich dafür danken könnte.
Denn du warst der oder die Erste, der/die mir einen so schönen Brief geschrieben hat, als Reaktion auf einen Blogpost.
Denn leider ist es so, dass viele noch nicht mal Kommentare auf dem Blog schreiben oder zumindest ein Like auf Facebook, Twitter oder Instagram hinterlassen.
Aus diesem Grund habe ich mich umso mehr über deinen Brief gefreut.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diesen Post teilen könntet, damit mein anonymer Absender diesen Post hier lesen kann.

Bis bald

eure Cosmic

Dienstag, 20. September 2016

Thinkings #5 - Zeit für Veränderungen


Zeit für Veränderungen

Ja, so sieht es aus.
Nachdem es mit meiner Asubildung doch nicht geklappt hat und ich von meiner Chefin gekündigt wurde, weil ich einige Zeit krank war, müssen nun einige Veränderungen in meinem Leben her. 
Es gibt Dinge, die so einfach nicht mehr weiterlaufen können. 
Einige meiner Einstellungen müssen dringend geändert werden, damit ich es endlich schaffe ein geordnetes Leben zu führen. 

Seitdem ich die Diagnose Depressionen vor vier Jahren bekam hat sich vieles verändert. Einiges ins negative. Ich konnte eine zeitlang nicht mehr alleine leben und habe mich und meine damalige Ausbildung vernachlässigt. Diese habe ich noch mit Mühe und Not geschafft. Doch seitdem kriege ich nichts anderes mehr auf die Reihe, Ausbildungstechnisch. 
Doch das möchte ich jetzt endlich ändern. Ebenso einige andere Dinge in meinem Leben.

Nach der letzten Pleite mit der Ausbildung, die ich am 01.08.2016 begonnen hatte, habe ich richtig bemerkt, dass ich etwas anders machen muss. Mein Lebensstil ist nicht zielführend und treibt mich immer weiter in das schwarze Loch unter mir. Aber da möchte ich ja gar nicht mehr hinein. 

In der stationären Therapie, die ich 2014 gemacht habe, habe ich sehr viel gelernt. 
Da ist nun wieder der Fall ist, dass da ein Loch unter mir ist, das mich verschlingen möchte, habe ich mich dazu entschlossen eine erneute Therapie zu machen.
Natürlich erscheint dieser Post jetzt sehr stabil, aber in mir sieht es dennoch anders aus. 
Ich habe zwar inzwischen auch feste Ziele im Auge, aber es besteht immernoch die Gefahr, dass ich diese wieder aus den Augen verliere. Und das möchte ich verhindern. 

Vielleicht wundern sich jetzt auch viele, die das hier lesen, dass ich so offen über Depressionen spreche.
Warum sollte ich das nicht tun?
Depressionen mögen noch immer ein Tabuthema sein, aber aus diesem Schema möchte ich ausbrechen. Ich möchte mich nicht hinter einer Fassade verstecken, die bereits bröckelt und die ich nicht mehr aufrecht erhalten kann. 
Und außerdem sind Depressionen inwzischen soweit verbreitet und betreffen mehr Menschen, als wir denken. Viele verstecken sich hinter ihrer Fassade und zeigen nach außen hin nicht, wie schlecht es ihnen eigentlich geht. 
Ich möchte diesen Teufelskreis durchbrechen und zeigen, dass ich mich nicht verstecke. 

Derzeit fühle ich mich unwohl.
Ich habe viele negative Gedanken, die aber oft von den Gedanken an meine Ziele und meiner Motivation, diese zu erreichen, verdrängt werden.
Neben dem psychischen Unwohlsein kommt auch das Physische. Ich fühle mich in meinem Körper nicht wohl und möchte endlich was dagegen tun.
Seit ich mit meinem Exfreund zusammen war und mich wenig bewegt habe, habe ich einige Kilos zugenommen, die mir richtig auf die Nerven gehen.
Ich fühle mich nicht wohl in meinem Körper und möchte endlich wieder mein altes Aussehen haben.
Und natürlich erreicht man sein Traumgewicht nicht einfach so.
Wobei mir eine Gewichtsveränderung noch nichtmal wichtig ist. Ich möchte einfach dünner werden. Denn man muss bedenken, dass Muskelmasse schwerer ist als Fett.   
Um dies zu erreichen habe ich mit täglichen Workouts begonnen. Vorerst nur zehn Minuten, aber ich denke das wird sich mit der Zeit steigern. 
Dazu habe ich auch angefangen meine Ernährung umgestellt. Ich habe mir ein Süßigkeiten-Verbot auferlegt und möchte mehr Obst und Gemüse essen. 

Ich muss sagen, dass mir diese Workouts bis jetzt richtig gut tun. Ich fühle mich energiegeladener, obwohl ich die noch nicht lange mache.
Das kann aber daran liegen, dass ich nicht alleine damit bin. Ich mache nämlich bei einer Aktion mit die "Your change" heißt. Diese läuft größtenteils über Facebook und ist damit verbunden, dass man eine Art Nahrungsergänzungsmittel bekommt, was rein vegan ist.
Ich warte noch auf meins und bin mal gespannt, wie sich das auf mich auswirkt. Bisher habe ich nur Gutes gehört.

Ja, ich weiß was viele vielleicht jetzt denken. "Das soll was bringen?", "Das ist doch nur verarsche". Kann sein, aber davon überzeuge ich mich erstmal selber. Außerdem gibt es das Zeug mit Schokogeschmack. Kann ja nicht anders sein als Kakaopulver. Nur in vegan.
Und wenn es mir guttut, dann mache ich damit weiter. 
Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Neben dem Ziel meinen Körper fitter zu bekommen, habe ich auch das Ziel in eine eigene Wohnung zu ziehen feste im Auge. 
Denn nur so kann ich psychisch stabiler werden und einen festen Tagesrhytmus bekommen. Und vorallem ein geordnetes Leben. Und das ist mir wichtig, weil ich endlich selbstständig sein möchte. Unabhängig von anderen. Und in meinen eigenen vier Wänden, wo ich machen kann was ich möchte, ohne jemanden zu stören, der mit in der Wohnung lebt. 
Jetzt, wo ich noch bei meinem Großvater wohne, fühle ich mich eingeschränkt und eingesperrt in meinem Zimmer. Es nervt, dass da jemand ist, der den ganzen Tag unterwegs ist und alle Aufgaben im Haushalt auf mich abwälzt und nur dann mal mithilft, wenn es ihm gerade passt. 
Und darauf habe ich einfach keine Lust mehr.
Verständlich, oder?

Nun, das war es vorerst. 
Ich werde euch über die kommenden Entwicklungen auf dem Laufen halten und euch informieren, wenn sich etwas tut.

Bis bald

eure Cosmic




Sonntag, 10. Juli 2016

Phantasialand, Eröffnung Klugheim am 30.6.16

Wieder einmal war die Zeit gekommen, da ging es für uns wieder ins Phantasialand, dieser Tag jedoch war besonders: endlich wurde der neue Themenbereich "Klugheim" eröffnet. Jener Bereich, auf den wir uns schon seit über einem Jahr freuen.
Doch ehe wir im Phantasialand ankamen, mussten wir uns erst mal aus dem Bett pellen. Der Wecker ging sehr früh, wir wollten auch früher losfahren. Es war ein besonderer Tag und wir erwarteten auch einen entsprechend hohen Andrang auf den Park und ganz besonders den neuen Themenbereich. So planten wir unseren Morgen, dass wir möglichst noch vor Kassenöffnung am Park sind. Tatsächlich kamen wir fast dem Plan entsprechend an, zwar hatten unsere Verkehrsmittel wieder etwas an Verspätung, aber nicht zu unserem Nachteil, wir konnten immer unseren Anschluss bekommen. Auch den Phantasialand-Shuttlebus haben wir bekommen, der allerdings sehr voll war. Deswegen wurde auch die Reiseroute geändert: ohne Zwischenstopp in Brühl-Mitte direkt zum Park hoch!

Wir kamen so gegen 8:40 Uhr an und konnten schon einen vollen Eingangsbereich erkennen, die Tore waren noch verschlossen und die Menschenmasse wurde immer größer. Wir konnten uns fast direkt vor eines der Tore stellen, wir mussten ja nicht zur Kasse und es war auch noch etwas Platz, was sich auch kurz nach unserer Ankunft schlagartig änderte. Man konnte schon merken, dass die Besucher sehr aufgebracht waren, man konnte richtig die Nervosität merken und ich behaupte mal, dass jeder den neuen Themenbereich sehen wollte.

Kurz nach 9 wurden die Tore eröffnet und die Menschen strömten über die Einlasskreuze hinein, schnell füllte der Park sich. Unser Ziel war klar: Sachen wegbringen und dann ganz schnell zu Klugheim, das sich in der direkten Nähe befand. Schnell bemerkten wir eine lange Anstellschlange, die zum Eingang von Klugheim führte. Wir suchten das Ende dieser Schlange und stellten uns an dieser an, sie führte zuletzt bis zum Kaiserplatz im Themenbereich Berlin. Wir waren schon froh, dass wir sehr früh im Park ankamen, so konnten wir uns noch einen Platz recht weit vorne sichern. Und nun war Warten angesagt, es war 9:15 Uhr und wir vermuteten, dass wir bis ungefähr 10 Uhr warten müssen, bis alle Bahnen eröffnet werden und damit auch der neue Bereich.

Während wir so da in der Schlange standen, bemerkten wir eine recht hohe Präsenz von Medien und anderen Personen diverser Internetforen. Spätestens jetzt sollte jedem Besucher hier klar gewesen sein, dass hier etwas besonderes stattfand. Immer wieder wurde die Masse dazu aufgerufen, etwas weiter aufzurücken, wir kamen Klugheim immer näher. Gegen 10:35 Uhr wurde dann auch endlich der Bereich eröffnet und die Menschenmasse strömte langsam in den neuen Bereich hinein.

Innen angekommen, die Menge blieb stehen und sah sich um, schallte eine Eröffnungsansprache über das Soundsystem Klugheims: damit war Klugheim offiziell für alle Besucher eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt war der Bereich komplett gefüllt, was auch nicht verwunderlich ist. Doch das sollte sich im Laufe des Tages auch wieder geben, dass man gemütlich über den Bereich gehen kann. Uns zog es natürlich direkt zur neuen Bahn mit dem Namen "Taron", einem Multi-Launch-Coaster, gebaut von der Firma Intamin. Eine Angabe über die voraussichtliche Wartezeit gab es noch nicht, so gingen wir einfach hinein, uns war die Wartezeit dieses Mal total egal, wir wollten unbedingt diese Bahn fahren und nahmen dafür auch längere Wartezeiten in Kauf.

Uns erwartete ein liebevoll und bis ins Detail geplanter und gestalteter Wartebereich bis hin zum Stationsgebäude, wie man es eben vom Phantasialand gewohnt ist. Taron hat mehrere Wartebereiche, die sich beliebig an den aktuellen Ansturm anpassen lassen. Trotz gut gefülltem Wartebereich und einer langen Warteschlange haben wir in der Tat nicht länger als 45 Minuten gewartet und haben dafür fast nie lange an einem Punkt gestanden, die Schlange war also fast immer in Bewegung. Das liegt einmal mit daran, wie die Personenabfertigung gelöst wurde und dass an diesem Tag alle verfügbaren Züge von Taron eingesetzt wurden. Während auf einer Position die Besucher in einen leeren Zug steigen, können die bereits gefahrenen Besucher in einem separaren Bereich aussteigen, ohne die einsteigenden zu behindern. Auch kann man sein Gepäck und alles andere in dafür vorgesehene Fächer ablegen, die nach der Abfahrt verschlossen und bei Wiederankunft auf der Rückseite geöffnet werden. So gesehen behindert man eigentlich niemanden und kommt auch schnell wieder aus dem Bereich heraus. Meiner Meinung nach geht dieses Konzept voll auf, auch weil sich damit unnötige Wartezeiten vermeiden lassen.

Nach unserer ersten Fahrt auf Taron ging es schnell weiter zu "Raik", ebenfalls eine neue Bahn in Klugheim. Diese wurde allerdings nicht von Intamin, sondern von Vekoma gebaut. Hier steckte noch die Fahrt von Taron in unseren Knochen und wir konnten es noch nicht so recht glauben, was wir da erlebt hatten. Solch eine Bahn sind wir noch nie gefahren, die Beschleunigungen und auch die Streckenführung lassen es auf dieser Bahn nicht langweilig werden und hier wird das Versprechen, dass man ab der ersten Sekunde Spass hat, auch eingelöst. Viviann war noch im Wartebereich von Raik richtig überwältigt von Taron, die Bahn, auf die sie sich schon lange gefreut hat. Sie konnte ihre Eindrücke zu diesem Zeitpunkt kaum in Worte fassen.

Raik ist eine andere Art Bahn, genauer kann man sie den Boomerang-Coastern zuordnen und wird im Phantasialand als eine Art Zeitreise dargestellt. Man wird aus der Station rückwärts in ein Gebäude mit einer Rampe hinaufgefahren und von dort aus durch die eigentliche Wagenmasse auf die Schienen beschleunigt. Vorbei geht es an der Station weiter zum nächsten Gebäude, wo der Wagen durch die Steigung gebremst und durch Eigengewicht wieder rückwärts zur Station gefahren wird.

Raik ist jetzt nicht ganz so spektakulär wie Taron, hat aber dennoch seine Daseinsberechtigung im Phantasialand, da sie hauptsächlich für Familien konzipiert ist, die nicht auf die Extreme von Taron stehen.

Nach unserer Fahrt brauchten wir eine Pause von den Bahnen und begaben uns auf Erkundungstour durch Klugheim und sahen uns die dortigen Lädchen mit ihren Angeboten sowie die Thematik im gesamten Bereich etwas genauer an. Und ich kann versprechen: in diesem Themenbereich kann man so einiges entdecken! Weil uns jedoch die Musik gut gefiel, stand schnell fest, dass wir diesen Soundtrack unbedingt kaufen mussten, also war unser nächster Punkt das Haus der 6 Drachen, in der Hoffnung, dass es dort schon Klugheim-Merch zu kaufen gibt. Und wir wurden in Sachen CD mit dem Soundtrack nicht enttäuscht!

Es war bereits Mittag geworden und so suchten wir das Café Annie Himmelreich auf dem Kaiserplatz auf und gönnten uns ein Eis und versuchten das gesehene zu verarbeiten. Diese Pause musste sein, denn so langsam konnte man schon die ersten Anzeichen schwindener Kräfte bemerken. Der Park war mittlerweile für einen Wochentag gut besucht, wie man aus den Fenstern nach draußen gut beobachten konnte und die ganze Zeit sah es nach Regen aus, jedoch blieb es den ganzen Tag über trocken.

Von Klugheim haben wir zu diesem Zeitpunkt genug gesehen, es wurde also langsam Zeit, dass wir noch die anderen Bahnen besuchten, wo es jedoch nicht ganz so viel Wartezeit gab. Spontan benutzten wir auf Chiapas trotz der geringen Wartezeit von 15-20 Minuten einmal unseren Quickpass und kamen damit schnell bis an die Wagen ran. Ich hatte vorne gesessen und es fing schon bei der ersten Kurve an, dass ich die erste Dusche bekam und dementsprechend nass war. Doch das sollte nicht lange so andauern, denn gegen Ende nach der steilen Abfahrt liess ich die hinter mir sitzende Viviann auch richtig nass werden.

Nach einem kurzen Besuch auf der Geisterrikscha ging es in die Show "Jump" zum Abschalten, bis hier hin war genug geschehen, da tat uns eine Pause in dieser Show doch schon etwas gut. Doch danach trieb es uns wieder zurück nach Klugheim und auf Taron. Dieses Mal funktionierte auch das Wartezeitensystem, das uns 65 Minuten sagen wollte. Nach unserer Beobachtung jedoch haben wir nur ca. 40 Minuten warten müssen. Leider konnte man aber schon am ersten Tag den Vandalismus bemerken. Überall lag Müll rum und die ersten Schmierereien waren zu sehen. Für sowas habe ich leider kein Verständnis... Vor allem nicht, wenn der Müll 2m vom nächsten Mülleimer entfernt liegt.

Mitterweile war es Abend geworden und es machte sich ebenfalls wieder der Hunger bemerkbar, der durch das Eis vorerst verschwunden war. Ich besorgte in Klugheim noch einen klassischen Flammkuchen, den wir uns teilten und so langsam machten wir uns auf den Weg nach Hause. Es war ein anstrengder Tag gewesen, der sich aber in allen Punkten gelohnt hat. Und nun hatte uns auch die Müdigkeit in ihren Händen, wir waren froh, endlich wieder Daheim angekommen zu sein.

Grüße
euer Sebastian

Mittwoch, 29. Juni 2016

ComicCon Suttgart 2016, Tag 4 (Abreise)

"Sänk ju for träveling wis Deutsche Bahn"


Viel zu schnell verging die Zeit....

Als wir gestern morgen im Hotel aufwachten wären wir am liebsten liegen geblieben.
Weder Sebastian noch ich wollten begreifen, dass wir in wenigen Stunden schon wieder die Heimreise antreten mussten.
Als wir uns dann doch endlich aml aus dem gemütlichen Bett gequält hatten packten wir missmutig unsere Koffer und stellten mit erstaunen fest, dass wir mehr Gepäck hatten als bei unserer Anreise.
Was nach unseren Besuchen auf der ComicCon auch wenig erstaunlich war.
Viel zu schnell hatten wir alle Sachen eingepackt und verließen dann auch schon das Hotel.
Ein Check-Out war nicht nötig und so machten wir uns auf den Weg zur Haltestelle.
Innerhalb von 20 Minuten waren wir am Hauptbahnhof.
Auf dem Weg dorthin sprachen wir darüber, dass die Zeit viel zu schnell vergangen war und wir eigentlich noch gar nicht nach Hause wollten.
Auch die Fahrt zum Bahnhof verging viel zu schnell und uns wurde klar, dass sich im Laufe des Tages immer mehr Kreise schließen würden, die sich bei unserer Anreise aufgetan hatten.

Da wir noch gut zwei Stunden Zeit hatten bis unser Zug fuhr machten wir noch ein paar Fotos vom Bahnhof und holten uns noch eine Kleinigkeit zu essen.
Danach ging der Spaß mit der Deutschen Bahn los!

Als wir nachschauten, ob es Probleme mit unserer Zugverbindung gab, stellten wir fest, dass der IC - in welchem wir in Mainz umsteigen sollten - erst ab Köln eingesetzt würde, da es Unwetterschäden auf der Strecke gab.
Der ICE - mit welchem wir in Stuttgart in losfuhren - fuhr zwar bis Köln, aber unsere Tickets waren dafür nicht gebucht.
So liefen wir erstmal zum Info-Schalter der Deutschen Bahn und erklärten der netten Dame am Schalter die Sachlage. Sie gab uns daraufhin die Erlaubnis mit dem ICE bis Köln zu fahren.
Doch auf die Frage was mit unserer Platzreservierung sei, konnte sie uns nicht antworten und schickte uns zum Reisezentrum.
Dort angekommen dürften wir uns erstmal eine Wartenummer holen und einige Minuten auf einem roten Sofa verharren, bis unsere Nummer endlich auf den Bildschirme gezeigt wurde.

"Wenn Sie nichts zu tun haben, vertreiben Sie sich die Zeit im Reisezentrum 
der Deutschen Bahn."

Glücklicherweise kam es so, dass unsere Reservierung bestehen blieb und bis Köln verlängert wurde. So konnten wir beruhigt auf unseren Plätzen im ICE bleiben.
Da das auch endlich geklärt war, gönnten wir uns etwas zu trinken in einem Cafe im Bahnhof und vertrieben uns dort noch die eine Stunde bis zur Abfahrt unseres Zuges.
Als dieser dann im Bahnhof einfuhr kam die nächste Überraschung. Der Zug war doppelt so lang wie auf dem Plan stand und die Hälfte der Waggons war verschlossen und nicht nutzbar.
Dies lag wohl an einer Störung, wie wir später erfuhren.
Ansonsten verlief die Fahrt recht ruhig. Aber leider war es serh kühl im gesamten Zug, was die vier Stündige fahrt doch ein wenig unangenehm machte.

Während der Fahrt unterhielten wir uns zwischendurch immer wieder über die vergangenen Tage und was wir so erlebt hatten.
Eine Sache die sehr interessant war, war der erste Kontakt mit einer Virtual Reality-Brille auf der ComicCon. Es ist schon echt verrückt wie real alles mit so einer Brille wirkt, das kann ich euch sagen. Das war eine sehr interessante Erfahrung.
Ansonsten haben wir jede Menge Goodies für euch gesammelt, welche wir bald in einem Gewinnspiel auf Facebook verlosen wollen.


Im Gesamten können wir sagen, dass wir ein sehr schönes Wochenende erlebt haben, was aber leider viel zu schnell vorbei war.
Wir freuen uns auf die nächste Convention im Dezember in Dortmund, welche wir besuchen wollen. Und vorher könnt ihr uns wahrscheinlich auf der "Spiel" in Essen antreffen. Darüber informieren wir euch dann noch.
Beim nächsten Mal werden wir dann hoffentlich in unserem Jedi-Cosplay unterwegs sein, was ich bis dahin eigentlich endlich fertig bekommen sollte.
Mein geliebter Sternenjäger hat inzwischen auch einen Piloten und hat einen Platz in meinem Zimmer gefunden bzw an der Zimmerdecke.
Und auch die Tasche für eure Goodies ist in Arbeit. Das Gewinnspiel werdet ihr dann wahrscheinlich noch im Laufe des Tages auf unserer Facebookseite finden.

Dies war nun der letzte Bericht von unserem Wochenende in Stuttgart und wir hoffen, dass ihr bei der nächsten Convention auch wieder als Leser dabei seid.
Und wir freuen uns auch über jeden Kommentar den ihr schreibt. Denn die sind sehr gerne gesehen ;)

Bis zum nächsten Mal

Eure Cosmic / Viviann

Sonntag, 26. Juni 2016

ComicCon Stuttgart 2016, Tag 3 (2. Messe-Tag)

Viel zu schnell verfliegt die Zeit... Mittlerweile zählen wir den 3. Tag in Stuttgart und den 2. Messetag. Doch zuerst klingelte gegen 7 Uhr heute Morgen der Wecker und ich hatte keine Motivation, aufzustehen. Aber da gab es jemanden, der da anderer Meinung war und mal eben die Vorhänge öffnete, um die Sonne herein zu lassen.
Noch heute Morgen hatten wir überlegt, was wir denn heute noch so alles machen könnten, denn lange würden wir uns heute auch nicht auf der Messe aufhalten. Dazu später mehr.
Auch diesen Morgen hielten wir uns nicht lange im Zimmer auf und brachen kurz nach dem Aufstehen zur Messe auf, die heute Morgen weniger stark besucht wurde, aber änderte sich langsam mit der Zeit.

Auf der Messe haben wir uns mehr auf Fotos sowie genaueres Inspizieren bestimmter Stände orientiert, die wir bereits am Vortag gesehen haben. Dazu haben wir sogar noch andere Stände gesehen, die wir am Vortag ein wenig übersehen haben. Der Stand vom Drachenmond Verlag sollte unter anderem noch ein mal das Ziel werden.

Während wir so durch die Halle gingen, tauchte plötzlich vor uns jemand auf, der scheinbar ein Asthmaproblem hat; es war niemand anderes als Darth Vader, der sich auch genaso wie der aus dem Film verhielt. Bei Fotos ließ er uns einfach da stehen und ignorierte uns. Später jedoch konnten wir ihn doch noch mal erwischen, allerdings auch hier: ihm war es egal, ob sich jemand für ihn interessierte. Erst nach einer Zeit lenkte er ein und gesellte sich zu seinen Stormtroopern und wir konnten ein Gruppenbild machen.

Während unseres Spazierganges durch die Halle haben wir auch dieses Mal wieder einiges an Sachen gesammelt, die wir für Goodies verwenden wollen. Dazu kam noch, dass Viviann an einem Stand sich einen Starfighter gekauft hat, genauer ist es Anakins Starfighter, den sie wie ihren Augapfel hütet.

Auch heute hielten wir uns nicht lange auf der Messe auf und wir entschieden nach ca. 3 Stunden, wieder zum Hotel zurück zu kehren und unsere heuteige Ausbeute dort abzustellen. Diese Sachen wollten wir nicht weiter mit zu unseren nächsten Unternehmungen mitnehmen.

Noch etwas am Hotel gestärkt, ging es auch schon weiter, das nächste Ziel war die "Zacke", eine Zahnradbahn in Stuttgart, die man sich wie eine Strassenbahn vorstellen kann, angetrieben über ein Zahnrad. Eingestiegen sind wir an der Haltestelle Degerloch, die wir aber erst mal suchen mussten, irgenwie waren die Wegweiser nicht wirlich hilfreich. Aber wir haben sie dann doch noch finden können. Einmal von Anfang bis Ende, Endstation für uns war Marienplatz, wo an diesen Tagen auch ein Fest stattfand. Hier haben wir noch etwas die Gegend erkundet und uns mit einem Eis aus einer Eisdiele gestärkt.

Der Tag war zwar schon recht weit fortgeschritten, aber es war immer noch genug Zeit, etwas zu unternehmen, bevor wir später das Fussballspiel Deutschland gegen Slowakei gucken. Also griffen wir unseren Punkt, den Fernsehturm zu besuchen, vor, den wir für eigentlich nach dem Spiel gedacht hatten.

Am Turm angekommen fiel uns erst mal der Biergarten "Draussen" auf, der in der Tat draussen war. Kurz darauf wagten sich die Lebensmüden auf den Turm hinauf und genoßen etwas den Ausblick von dort oben auf die Stadt Stuttgart. Der Stuttgarter Fernsehturm war der erste seiner Art und wurde 1956 eröffnet.

Nach unserem Besuch fuhren wir dann auch wieder runter und spazierten noch ein wenig durch die Gegend um den Fernsehturm, ehe wir die Heimreise zum Hotel antraten. So langsam bekamen wir Hunger und es stand seit dem Morgen fest, dass wir uns Pizza zum Abendessen holen werden. Leider hatte die Pizzaria noch nicht geöffnet, also schlugen wir die noch verbliebende Zeit auf dem Hotelzimmer tot. Fast zeitgliech zum Anstoß des Fussballspiels bekamen wir unser Essen und mussten so auch das erste gefallene Tor verpassen.

Samstag, 25. Juni 2016

ComicCon Stuttgart 2016, Tag 2 (1. Messe-Tag)

Und schon sind wir bei Tag 2 unseres "Abenteuer - Stuttgart" angelangt.
Heute stand der erste Messe-Besuch auf dem Plan, welchem wir auch schon recht früh morgens nachkamen.
Bereits um 06:30 Uhr klingelte der Wecker. Und nach einem gut 21h Tag und nur wenigen Stunden schlaf fiel uns das Aufstehen nicht gerade leicht.
Dennoch quälten wir uns aus dem Bett und machten uns für den Aufbruch bereit.
Ich war heute im Cosplay auf der Messe unterwegs, als Cosmic McCoy.
Da ich die Leggins von dem Kostüm neu gemacht habe, saß diese auch recht vernünftig. Demnächst kommt noch das Oberteil und die Knieschoner dran, da mir diese gar nicht gefallen.
Die Convention war recht gut besucht und bereits am Vormittag war die Halle brechend voll.
Jedoch ist die ComicCon kleiner als gedacht. Aber dafür, dass sie zum ersten Mal in Stuttgart ist, beinhaltete sie doch recht viele Stände und auch viele Star-Gäste waren auf der Messe vertreten.
Ich habe mich sehr über den Stand vom Drachenmond Verlag gefreut und mir die Klappentexte von fast allen Büchern durchgelesen. Morgen werde ich dann mal versuchen ein kleines Gespräch in Gang zu bringen.


Während unseres Rundgangs haben wir auch bereits ein paar Goodies eingesammelt. Wir möchten nämlich auch von dieser Convention wieder eine Goodie-Bag für euch zusammenstellen und diese verlosen. Ich hoffe ihr habt Interesse daran.

Nach etwa zwei Stunden waren wir dann auch schon durch die komplette Halle durch. Wenn auch nur grob, da echt viel los war und dieser Umstand es uns erschwerte alles zu sehen.
Daher aßen wir noch etwas, machten einige Bilder und fuhren gegen Mittag zurück zum Hotel.

Jedoch blieben wir nicht lange dort, sondern machten uns auf den Weg in die Innenstadt von Stuttgart. Dort schlenderten wir ein wenig durch die Fußgängerzone und gönnten uns ein kleines Mittagessen im Einkaufszentrum "Das Gerber".

Als wir uns nach der Stärkung wieder in die Stadt begaben, kamen wir auf unserer Tour an einem Antiquariat vorbei, dder sih auf Bücher spezialisiert hat. Dieser trug den Namen Müller & Gräf Antiquariat.
Nach einigem Umschauen habe ich dort auch zwei schöne Schätze gefunden.
Ein Buch über Musicals von 1995, in welchem auch Starlight Express vertreten ist. Und auch ein Buch über Astronautik von 1963. Dort stehen sehr interessante Sachen drin, welche ich gut für meine Jugendroman verwenden kann, in dem es auch um die Raumfahrt gehen wird.

Zum Schluss machten wir noch einige Bilder von der Stadt, welche ihr in unserem Fotoalbum auf Facebook anschauen könnt.
Dann ging es auch wieder zurück ins Hotel, wo wir uns noch einen schönen Abend machten und uns auf den nächsten Tag freuten.


Bis morgen und liebe Grüße

Cosmic / Vivi






ComicCon Stuttgart 2016, Tag 1 (Anreise)

Der Morgen des 24. Juni begann so gut wie ohne Probleme. Der Wecker klingelte zwar bereits um 4:00 Uhr, doch kamen wir erstaunlicherweise recht gut aus dem Bett. Schnell noch ein paar Sachen eingepackt und dann ging auch schon die Resie um 5:00 Uhr los.

Nach der ersten Busfahrt dachten wir, es würde heute alles reibungslos verlaufen, doch wie merkten schnell, dass wir falsch lagen. An der Haltestelle angekommen, haben wir nur noch unseren Anschlussbus von hinten gesehen. Also war Umdenken angesagt. Doch auch unsere sorgfältig rausgesuchten Alternativen waren nicht besser; der Bus kam einfach nicht. Also wieder umplanen und langsam wurde uns klar, dass wir nicht zu unserer Wunschzeit am Düsseldorfer Hauptbahnhof ankommen werden. Zum Glück sind wir früh genug losgefahren da war das kein Problem.

Irgendwann dann kamen wir auch in Düsseldorf an und als erstes wurde ein großer Kakao für die Fahrt besorgt. Weiter ging es zu unserem Gleis und schnell war klar: "Die Wagenreihung ist genau das Gegenteil vom Plan. Sänk ju for träveling wis Deutsche Bahn." Und genau so spricht auch unser heutiger Zugführer. Aber das sind ja auch nur Menschen, die da von der Deutschen Bahn. Und leider hat unser Zug heute auch wieder einen technischen Defekt; im Gastronomiebereich.

Als wir dann endlich in Stuttgart am Hauptbahnhof ankamen, ging es auch direkt in Richtung Hotel, es war zwar erst 10 Uhr am frühen Morgen, doch hielt uns das nicht davon ab, an der Rezeption zu fragen, ob wir unser Gepäck schon abgeben können und dann gegen 14 Uhr einchecken. Doch es kam anders als erwartet: an der Rezeption wurden wir nach unserer Reservierung gefragt und prompt bekamen wir auch schon unser Zimmer zugewiesen. Das ging ja schneller als erwartet und das vor der offiziellen Eincheck-Zeit. Also Sachen geschnappt und dann ging es rauf auf das Zimmer, erst mal schön alles einrichten hier und vor allem erst mal richtig ankommen...

Nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Zimmer stand schnell fest, dass wir hier nicht länger sitzen wollen und so trieb es uns nach draußen in die schöne, warme Luft. Am heutigen Tage hatten wir eine Temperatur von ca. 32-36 °C. Unser erstes Ziel war der Stuttgarter Flughafen, etwas weiter außerhalb. Dort haben wir uns sowohl im Gebäude als auch auf der Besucherterrasse herumgetrieben, natürlich konnten wir es uns nicht nehmen lassen einige Personen neidisch zu machen, wie fies wenn man das mal so überlegt.

Danach machten wir uns auf in die Innenstadt, Stadterkundung auf eigene Faust war angesagt, aber durch die herrschenden Temperaturen hielten wir uns auch oft in klimatisierten Räumen auf.
Da wir am Abend den Plan hatten das Planetarium zu besuchen, vertrieben wir uns die Zeit einmal mit Mittagessen und Postkarten kaufen, von denen wir auch einige an Familienmitglieder und Freunde verschickten. Wir hoffen sehr, dass die auch morgen schon in NRW ankommen werden.
Am Nachmittag gönnten wir uns noch ein leckeres Eis und vertrieben uns dann noch ein wenig die Zeit in einem Einkaufszentrum, wo es angenehm kühl war.
Um etwa 19 Uhr fuhren wir dann mit der U-Bahn zum Planetarium. Vorher hatten wir uns schon angeguckt, wo dieses genau seinen Standort hat.

Die Vorstellung trug den Titel "Kosmische Kollisionen" und handelte von sämtlichen kosmischen Zusammenstößen zwischen Sternen, Kometen und Planeten, welche in der Vergangenheit stattfanden und in der Zukunft stattfinden werden. Es war sehr spannend zu sehen, was noch alles kommen wird!

Nach der Vorstellung ging es dann endlich zurück ins Hotel. Das frühe Aufstehen hat sich dann doch bemerkbar gemacht. So vertrieben wir uns die Zeit noch im Hotel und freuten uns auf den ersten Messetag.

Mittwoch, 1. Juni 2016

[Bericht] Hilfe für Japan 2011

Fünf Minuten Hilfe sind besser als zehn Minuten Mitleid.
Armenisches Sprichtwort


Quelle: Hilfe für Japan 2011
Auf der DoKomi 2016 kamen wir an einem Stand vorbei, der sich der Hilfe für die Kinder der Atomkatastrophe der Region um Fukushima in Japan verschrieben hat. "Hilfe für Japan 2011" ist eine Spendenaktion der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund, Teil der Auslandsgesellschaft NRW e.V.unter der Leitung von Yoko Schlütermann sowie ihrem Ehemann Horst Schlütermann als stellvertretdenden Leiter.
Das Team um dieses Projekt sammelt eherenamtlich Spenden und ermöglicht somit Kindern aus der Region Fukushima, an Erholungsprogrammen in Feriencamps auf der Insel Okinawa teilzunehmen und damit auch die Ereignisse um Fukushima verarbeiten zu können.

Das Team des Projekts ist mit einem Informationsstand auf verschiedenen Veranstaltungen anzutreffen und richtet selber auch Gedenktage/-abende und Benefizkonzerte aus. Wir haben sie an ihrem Informationsstand auf der DoKomi 2016 in Düsseldorf angetroffen und so ein wenig über ihr Projekt erfahren können.

Gegründet wurde dieses Projekt am 18. März 2011, kurz nach den Ereignissen eines Tsunamis und die dadurch entstandene Atomkatastrophe des KKW Fukushima, welche diese Region durch unglückliche Umstände und Ereignisse atomar verseuchte. Diese Katastrophe sorgte dafür, dass ein größerer Bereich um Fukushima von der japanischen Regierung aus evakuiert werden musste. Seitdem sind die Meldungen von Krebs- oder krebsähnlichen Erkrankungen als Folge dieser Bestrahlung stark gestiegen. Die Regierung veranlasste eine Dekontaminierung der Region, um eine baldige Wiederbesiedlung zu ermöglichen. Doch kann sie die atomar verseuchten Müllberge nicht entsorgen, so kommt es, dass überall Säcke mit kontaminierter Substanz rumstehen. Jene Säcke enthalten alles, was sich in den oberen Schichten befand; Pflanzenreste, Erde und anderes. 

Doch was genau geschah vor gut 5 Jahren in Japan?
Die gesamte Katastrophe begann am 11. März um 14:46 Uhr Ortszeit mit dem Tōhoku-Erdbeben, wodurch es folglich in den nächsten Stunden zu Kühlwasserproblemen und dadurch in den Reaktorblöcken 1, 2 und 3 zu einer Kernschmelze kam, die anderen Reaktorblöcke waren zu dieser Zeit auf Grund von Wartungsarbeiten ausser Betrieb. Durch spätere Explosionen sowie austretender Dämpfe durch Druckentlastungen gelangten große Mengen an radioaktivem Material, die teilweise sogar die Dosen der Tschernobyl-Katastrophe überstiegen, in die Umwelt und kontaminierten somit Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel in der land- und meerseitigen Umgebung.

In Folge der Ereignisse wurden insgesamt in einem Umkreis von 20 km ca. 170.000 bis 200.000 Einwohner, darunter 20.000 auf freiwilliger Basis, evakuiert. Die Reaktorblöcke 1 bis 4 sind aufgrund der vorhandenen Schäden nicht weiter betreibbar und wurden somit außer Kraft gesetzt, ähnliches galt auch für die verbliebenen 2 Reaktorblöcke 5 und 6. Die gesamte Kraftwerksanlage gilt als stillgelegt und wird nun in den nächsten Jahrzehnten zurückgebebaut, Schätzungen zu Folge bis ins Jahr 2040-2050.

Durch Untersuchen wurde festgestellt, dass unter den Umgesiedelten Einwohnern die psychischen Störungen etwa um das 5-fache höher lagen als im japanischen Durchschnitt.

Das Projekt hat mit Stand 23. Mai 2016 eine Summe gesammelter Spenden von 327.932€. Die projektbezogenen Aufwandskosten von 11.039,-€ sind bei der Auslandsgesellschaft NRW e. V. entstanden, da sie das Projekt mit mehr Personalaufwand unterstützt haben. Horst und Yoko Schlütermann arbeiten ehrenamtlich, so dass sie gänzlich auf Honorar und Kosten verzichten und auch in Zukunft es so handhaben werden.

Weiter hat man auch die Möglichkeit, dem Projekt eine kleine Spende in Form einer Überweisung zukommen zu lassen. Wer dies tun möchte, der kann dies an folgende Bankdaten tun:

Empfänger: Auslandsgesellschaft NRW e.V. 
IBAN: DE05 4405 0199 0001 0709 16
BIC: DORTDE33XXX (Sparkasse Dortmund)
Stichwort: Hilfe für Japan (Für Spendenbescheinigung bitte die vollständige Postanschrift im Überweisungsformular angeben)

Zum Schluss möchten wir euch noch einen Manga vorstellen, der sich ebenfalls mit der Thematik auseinandersetzt: Daisy aus Fukushima, erschienen im Verlag "Egmont Manga". Beim Kauf dieses Mangas wird ebenfalls 1€ an dieses Projekt gespendet, auch findet man in diesem Manga eine Erwähnung von "Hilfe für Japan" am Ende.

Weitere Infos: http://www.egmont-manga.de/buch/daisy-aus-fukushima/

Wir, Cosmic und Ich, finden, dass dieses Projekt eine sehr gute Idee ist und unterstützen es daher gerne. Auch wenn es vorerst nur mit diesem Beitrag ist.
Wir hoffen, dass wir das Team von "Hilfe für Japan 2011" bald wieder auf einer Veranstaltung antreffen werden und somit vielleicht noch weitere Kontakte knüpfen können. 


Quellenangaben:
"Hilfe für Japan 2011"
Webseite: http://hilfefuerjapan2011.de/ 
Facebook (Auslandsgesellschaft NRW e.V.): http://www.facebook.com/pages/Auslandsgesellschaft-Nordrhein-Westfalen/125306860872495 

Chronologie der Katastrophe (Wikipedia):
https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima 
https://de.wikipedia.org/wiki/Chronik_der_Nuklearkatastrophe_von_Fukushima

Montag, 30. Mai 2016

[Bericht] Besuch im Phantasialand am 03.05.16

Wir schreiben Dienstag, den 3. Mai 2016, wir werden um 6 Uhr vom Wecker geweckt und der erste Blick nach Draußen verhieß erstmal nichts Gutes: es war am regnen und das nicht wenig. Natürlich haben wir die letzten Tage schon fleißig den Wetterbericht beobachtet und heute hiess es, dass das Wetter in den nächsten Stunden wieder besser sein sollte. Regen soll uns nicht davon abhalten, ins Phantasialand zu fahren. So hiess es dann aufstehen, fertig machen und schnell Brote schmieren; diese werden dann später auf dem Weg nach Brühl gegessen.
Heute gab es mal keine gravierenden Probleme mit den Verkehrsmitteln und so konnten wir so gerade noch den Shuttlebus erwischen, nachdem unsere Bahn vom Solinger Hauptbahnhof aus doch wieder mal Verspätung hatte. Aber auch der Shuttlebus war angenehm gefüllt, es gab kein Gedrängel und man konnte locker im Bus stehen.

Am Park angekommen gingen wir direkt zum Drehkreuz, immerhin haben wir ja eine Jahreskarte und können damit einfach so in den Park gehen. Unsere erste Aktion war wie immer Tasche und Sachen in einen Spind einzuschließen, ehe wir uns auf zur Parkerkundung machten. Taron hat ja immer noch nicht offen, also erst mal schauen, was es dort so alles neues zu sehen gibt. Es sollte an diesem Tag jedoch keine Testfahrt stattfinden, man konnte durch einzelne Gucklöcher nur ein paar Mitarbeiter beim Bewässern sehen sowie noch einige Bereiche, die noch stark einer Baustelle ähneln. Da es noch nicht 10 Uhr war, hatte noch nicht vieles geöffnet, nur Maus-o-Chocolat war kurz vor der Eröffnung, weshalb wir uns als erstes dort anstellten.

Eigentlich sollte es an diesem Tag wieder das gewohnte Ritual geben, sich etwas ins Gesicht malen zu lassen, doch deutete nun ein Schild explizit darauf hin, dass es nur noch für Kinder bis 12 Jahren möglich sei. Verunsichert zogen wir weiter und es ging in das Haus der 6 Drachen, und danach auf ein paar Bahnen.

Später kamen wir wieder am Schminkstand vorbei und weil aktuell dort nichts los war, fragten wir einfach mal, ob dieses Schild nun neu ist und was es damit auf sich hätte. Die Erklärung ist recht simpel: es geht um Beschwerden der Eltern, dass Kinder immer warten müssen, weil sich ältere Leute über 12 Jahre dort schminken lassen. Irgendwie schon verständlich, dass das jetzt so geregelt wurde. Jedoch erklärte sich die nette Dame dazu bereit, trotzdem etwas zu malen, weil ja jetzt kein Andrang da war.


Weiter ging es danach wieder auf einzelne Attraktionen und irgendwann dazwischen muss wohl durch die wirkenden Kräfte etwas auf die Kameralinse meines Handys gedrückt haben, denn irgendwann konnte ich keine vernünftigen Fotos mehr machen. Ich vermute, dass es Winja's Fear gewesen sein muss, auf der wir zuvor gewesen waren, vorher konnte ich noch Bilder machen. Da dies aber nur ein simples Kunststoffteil ist, sehe ich keine aufwändige Reparatur, ärgerlich war es dennoch für mich.

Der Tag näherte sich dem Mittag und langsam kündigte sich auch der Hunger an, also trieb es uns ins Tacana für ein kleines Mittagessen. Hier habe ich dann auch noch schnell nach einem Ersatzteil für mein Handy gesucht und es direkt mal bestellt.

Irgendwann später ging es weiter in den Park, aber mehr in die Shows, die gerade stattfanden. Es fing mit "Ice College 2016" an, einer Abschlussfeier einer College-Klasse mit dem typischen Schulleben: dass es immer wieder Außenseiter gibt und einem darauf folgendem Happy-End.

Kurz darauf ging es dann in "Jump", einer Action-Stunt-Show. Bei beiden Shows wurden Karten verteilt, was uns auf die Idee brachte, sich von den Darstellern der Shows noch Autogramme zu holen. Auf diese Idee sind die Leute gar nicht gekommen, scheinbar wissen sie nicht, dass man damit auch die Arbeit der Leute würdigt.

Irgendwann neigte sich auch dieser Besuch im Phantasialand dem Ende. Das Wetter wandte sich von bedeckt am Ende doch einem schönen, sonnigen Wetter. Attraktionen hatten keine mehr geöffnet und Drakarium war für uns dieses Mal nicht interessant, so beschloßen wir, uns noch etwas auf eine Bank am Eingang zu setzen und einfach mal zu entspannen, bis wir dann mit dem Bus wieder zum Bahnhof fuhren.


Montag, 23. Mai 2016

[Bericht] DoKomi Tag 2 + Gewinnspiel


Der Wecker klingelt, es ist 6:30 an einem Sonntagmorgen und unsere Nacht war dieses Mal auch nicht wirklich lang, es dürften bestimmt 4-5 Stunden gewesen sein, da wir am Abend zuvor noch in Bochum gewesen sind. Mehr oder weniger gut kamen wir aus dem Bett und machten uns dann auch bald fertig. Am Abend noch stellte sich heraus, dass das Kostüm vom Vortag doch einige Schäden davongetragen hatte, so stark, dass es an diesem Morgen nicht verwendet wurde, stattdessen fiel die Wahl auf Lily Skye.So gegen 8 Uhr machten wir uns dann auf den Weg nach Düsseldorf, dieses Mal ohne Verspätungen und ohne Fahrzeugdefekte, obwohl wir damit schon fast gerechnet hatten. Unsere U-Bahn zum Messegelände war an diesem Morgen so gut wie leer, sollte an diesem Tag wirklich eine Messe in Düsseldorf sein? Wir fuhren mit der Bahn dieses Mal weiter bis zur Endhaltestelle und liefen von dort aus zur Messe, zur Anstellschlange vom Vortag. Dieses Mal gab es etwas mehr Ordnung, allerdings konnte ich nur eine Anstellschlange für Ticketbesitzer sehen. Entweder gab es gar keine Tickets mehr, der Andrang war an diesem Morgen geringer oder der eigentliche Verlauf wurde geändert

An diesem Morgen gingen wir nur noch einmal grob über die Verkaufs- und Ausstellungsflächen, da wir bereits am Vortag vieles schon gesehen haben. Nur die Zeichnerallee haben wir uns noch einmal angesehen. An diesem Morgen gab es auch einen Workshop zur japanischen Sprache, an dem wir noch teilnahmen. War an sich recht interessant gemacht und uns wurden einige Anfangsbegriffe und deren Aussprache beigebracht. Ich muss aber leider gestehen, dass ich das nicht mehr im Kopf behalten habe.
Während unserem Rundgang wurden wir aufmerksam auf eine Hilfsorganisation, die sich "Hilfe für Japan 2011" nennt und wurde wegen der Tsunami- und der dadurch entstandenen Reaktorkatastrophe in Fukushima mit seinen Folgen ins Leben gerufen. Ziel dieser Organisation ist es, den Kindern aus dieser Region mit Erholungsreisen zu helfen. Weiteres dazu folgt jedoch in einem eigenen Beitrag in naher Zukunft.

Gegen Mittag haben wir alles gesehen und entschieden, dass wir zum japanischen Garten weiterreisen, eine Grünanlage in der Nähe vom Messegelände. Es folgte ein kleiner Spaziergang durch die Grünanlage bei schönem Sonnenschein. Dazu haben wir noch Fotos von uns vor verschiedenen Motiven gemacht. Lange haben wir uns jedoch hier nicht aufgehalten, denn langsam kündigte sich Hunger an und so folgte die Überlegung, was wir denn essen wollen. Unser Ziel stand schnell fest: Es sollte eine Pizzeria in der Düsseldorfer Altstadt werden.

Nachdem wir zu Mittag gegessen haben, folgte ein Spaziergang am Rhein entlang. Begonnen an den Rheinuferpromenaden ging es über die Oberkasseler Brücke zu den Rheinwiesen, die wir in einer gemütlichen Geschwindigkeit überquerten und dabei am Rheinufer Muscheln sammelten, die es hier zu Hauf gibt. Zurück zu den Rheinuferpromenaden über die Rheinkniebrücke haben wir uns noch Eis bei einem der Eiswagen gekauft, allerdings konnte man dieses nicht wirklich mit dem aus einer Eisdiele vergleichen, für meinen Fall war es irgendwie zu süß. Es war bereits Abend geworden und so fiel die Entscheidung, dass wir nun langsam nach Hause aufbrechen werden.
Weitere Bilder, sowohl zu Tag 1 als auch zu Tag 2 gibt es hier zu finden: DoKomi 2016
Wer Tag 1 gelesen hat und aufgepasst hat, der wird wissen, dass es noch ein Gewinnspiel gab.

Gewinnspiel

Wir haben auf der DoKomi eine kleine Goodie-Bag für euch zusammengestellt, die wir nun verlosen möchten.
 Die Bag beinhaltet viele kleine Dinge, wie Figuren, kleine japanische Naschereien, Anhänger, Leseproben und ein paar andere Kleinigkeiten. 
Alles ist verpackt in einer selbstgestalteten Tasche, auf dem das Logo der DoKomi abgebildet ist. 

Wenn ihr am Gewinnspiel teilnehmen wollt, dann kommentiert hier unter dem Beitrag und schon seid ihr im Lostopf.

Das Gewinnspiel wurde verlängert und läuft nun bis zum 02.02.2016, 23:59 Uhr. 
Ihr habt also eine weitere Woche Zeit.

Sebastian und Ich wünschen euch weiterhin

Viel Glück  

Dieses Täschen wartet auf seinen neuen Besitzer

Montag, 16. Mai 2016

[Bericht] DoKomi Tag 1 + Gewinnspiel

Nach einer kurzen Nacht mit gerade mal 1 1/2 Stunden Schlaf - unsere Quatscherei lässt grüßen - klingelte um 6 Uhr bei uns der Wecker.
Das Aufstehen fiel uns dementsprechen schwer. Das Bett war einfach zu gemütlich und die Augen zu schwer.
Dennoch zwang ich mich aus dem Bett und versuchte das Frühstück machen und Kostüm anziehen irgendwie zu vereinbaren. Dies gelang uns auch recht gut und so konnten wir pünktlich aufbrechen.
Zum Glück hatte ich am Vorabend schon eine Make-up Probe gemacht, so wusste ich bereits, wie ich mich schminken wollte und war recht schnell fertig.
Aber natürlich kam, wie es kommen musste: die Bahn verspätete sich.
Die erste Verspätung trat auf, als wir gerade aus dem Bahnhof rausfuhren und der Zug plötzlich wieder anhielt. Nach wenigen Sekunden kam dann die Durchsage, dass eine Fahrzeugstörung vorliege und der Lokführer nicht wisse, woher die käme. Somit standen wir erst einmal im Zug unf hofften noch den Anschluss an die S-Bahn nach Düsseldorf zu bekommen.
Das war - wie sollte es anders sein - nicht der Fall und wir mussten am Solinger Hauptbahnhof auf die nächste S-Bahn nach Düsseldorf warten.
Als wir dann endlich im Zug saßen verspätete sich dieser auch noch.
Glücklicherweise bekamen wir aber dennoch die U-Bahn in Richtung Messegelände, erstaunlicherweise sogar eine frühere, bei der wir nicht lange warten mussten.
Wie es nicht anders zu erwarten war, war diese recht voll. So konnten wir uns an der Haltestelle, an der wir aussteigenen mussten, der Gruppe anschließen und einfach dem Menschenstrom folgen.
Am Messegelände angekommen, was etwa gegen 09:45 Uhr war, kam dann die nächste Schwierigkeit auf uns zu.
Wir wollten uns mit Freunden treffen und mussten mit diesen einen Treffpunkt vereinbaren und es gab zwei Warteschlangen. Einmal für die Leute, die ihre Karten im Vorverkauf erworben hatten und eine für die Leute, die sich noch Karten kaufen mussten. So musste erst geklärt werden, welche Warteschlange nun für uns die richtige war, da wir schon Karten hatten.
Immerhin kamen irgendwann zwei Männer, die zum Team der DoKomi  gehörten und wiesen uns der richtigen Schlange zu. Um etwa 10:30 Uhr waren wir dann auch schon im Gebäude und gaben insere Jacken und Taschen ab, um die nicht den ganzen Tag mit uns rumschleppen zu müssen.
Als wir dann auch endlich den Einlass passiert und ich meine Rollschuhe angezogen hatte, führt uns unser Weg zunächst einmal in Messehalle 3, die zum ersten Mal auf der DoKomi dabei war.
Da hatten wir dann erstmal ein paar Fotos von mir gemacht, ehe wir uns einen Weg durch die Halle bahnten.
Es war gar nicht so leicht, auf Rollschuhen durch die Halle zu fahren. Da ich schon seit einigen Monaten nicht mehr auf Skates gestanden hatte, musste ich mich erstmal wieder daran gewöhnen. 
So wie ich es mir dachte erntete ich in meinem Kostüm teils erstaunte und teils verwirrte Blicke.
Dazu kamen ausrufe wie "Guck mal, Starlight Express" oder "Die hat sogar Rollschuhe an" und so weiter.
Schönerweise waren er wirklich mehr anerkennende Blicke als lächerliche. Aber ich glaube auf so einer Convention gibt es, bis auf wenige Ausnahmen, nur Besucher, die die Arbeit der Cosplayer zu schätzen wissen.

In Halle 3 gab es viele interessante Sachen zu sehen. Stände mit japanischen Kimonos, ein Stand mit japanischen Süßigkeiten. Sammelfiguren von Pokemon, Sailer Moon und anderen Animes. Und es gab ein Lasertag-Spielfeld, was wir eigentlich ausprobieren wollten, aber leider nicht zu gekommen sind. Außerdem gab es noch einige Stände mit Merchandise Artikeln zu Serien, Filmen und Animes, ebenso ein großer Stand mit Mangas. Da waren sogar welche bei, die ich interessant fand. Bisher konnte ich mich nur noch nicht so richtig für Mangas begeistern. Aber vielleicht ändert sich das ja noch.
Aber auch andere japanische Dinge gab es zu kaufen. Schirme, Stäbchen, Kleider, Haarnadeln und vieles mehr. Und da ich japanische Essstäbchen sammle, konnte ich es natürlich nicht lassen mir welche zu kaufen. Ein gelbes Paar mit Blüten hat den Weg in meine Sammlung gefunden.

Nach Halle 3 sind wir rüber ins Congress Center gegangen, wo wir uns die Fashion Area angesehen haben. Dort gab es viele selbstgemachte Dinge wie Plüschtiere, Lesezeichen, Sticker, Ketten und viele andere Sachen.
Manche stände haben auch Tombolas angeboten, wie man Lose ziehen und kleine Preise gewinnen konnte. Bei etwa 5 Tombolas haben wir auch mitgemacht und ein paar schöne Goodies gewonnen.
Auf unserem Weg kamen wir auch an einem Stand vorbei, wo man kleine Stempel basteln konnte. Dies habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen und einen Cosmic-Stempel gemacht.
Auch ein paar lustige Kostüme sind uns begegnet. Wie zum Beispiel der "unwichtige Hintergrund-Charakter". 


Als wir dann nach gut einer Stunde mit der Fashion Area durch waren, haben wir eine kleine Pause gemacht und ins Asia Nudeln gegönnt. Danach habe ich erstmal unsere ganzen Errungenschaften unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass schon einiges zusammengekommen war.
Man merkt manchmal gar nicht, wie schnell sowas gehen kann.
Bevor wir aber überhaupt zum Essen kamen, mussten wir erstmal versuchen wieder in Halle zurückzukommen und haben uns bei dem Versuch ein wenig im Congress Centrum verlaufen. Dies stellte sich aber als Gut heraus, weil ich nämlich von einem Fotografen angesprochen wurde, der dann spontan ein paar Bilder von mir gemacht hat. Das war echt super, kann ich euch sagen.
Bei dem Fotografen handelte es sich um den Cosplay-Fotografen Kuno Liesegang - Fotografie

Zum Schluss haben wir uns dann noch die Zeichnermeile angesehen. Dort waren sehr schöne Bilder von sehr begabten Zeichnern zu sehen. Ein Poster hat auch den Weg zu mir nach Hause gefunden. Und zwar eins von Zeichnerin KishiShiotani
Bei unserem Rundgang habe ich dann auch herausgefunden, was es mit den sogenannten "Con-Hons" auf sich hat und finde das echt interessant.
Dies sind nämlich Notizbücher, wo man die Zeichner gegen einen kleinen Preis etwas reinzeichnen lassen kann. Mal gucken, vielleicht lege ich mir sowas auch noch zu.

Um 17 Uhr wurden wir dann von einem Freund abgeholt und weiter ging es nach Bochum zu Starlight Express, zum Rennen in den Mai. Dazu folgt noch ein gesonderter Bericht.
Mehr Bilder zum Besuch bei der DoKomi findet ihr hier: DoKomi 2016

Nun geht es weiter zum

Gewinnspiel

Wir haben auf der DoKomi eine kleine Goodie-Bag für euch zusammengestellt, die wir nun verlosen möchten.
 Die Bag beinhaltet viele kleine Dinge, wie Figuren, kleine japanische Naschereien, Anhänger, Leseproben und ein paar andere Kleinigkeiten. 
Alles ist verpackt in einer selbstgestalteten Tasche, auf dem das Logo der DoKomi abgebildet ist. 

Wenn ihr am Gewinnspiel teilnehmen wollt, dann kommentiert hier unter dem Beitrag und schon seid ihr im Lostopf.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 26.05.2016, 23:59 Uhr. 
Ihr habt also eine Woche Zeit.

Sebastian und Ich wünschen euch

Viel Glück  

Dieses Täschen wartet auf seinen neuen Besitzer