Mittwoch, 29. Juni 2016

ComicCon Suttgart 2016, Tag 4 (Abreise)

"Sänk ju for träveling wis Deutsche Bahn"


Viel zu schnell verging die Zeit....

Als wir gestern morgen im Hotel aufwachten wären wir am liebsten liegen geblieben.
Weder Sebastian noch ich wollten begreifen, dass wir in wenigen Stunden schon wieder die Heimreise antreten mussten.
Als wir uns dann doch endlich aml aus dem gemütlichen Bett gequält hatten packten wir missmutig unsere Koffer und stellten mit erstaunen fest, dass wir mehr Gepäck hatten als bei unserer Anreise.
Was nach unseren Besuchen auf der ComicCon auch wenig erstaunlich war.
Viel zu schnell hatten wir alle Sachen eingepackt und verließen dann auch schon das Hotel.
Ein Check-Out war nicht nötig und so machten wir uns auf den Weg zur Haltestelle.
Innerhalb von 20 Minuten waren wir am Hauptbahnhof.
Auf dem Weg dorthin sprachen wir darüber, dass die Zeit viel zu schnell vergangen war und wir eigentlich noch gar nicht nach Hause wollten.
Auch die Fahrt zum Bahnhof verging viel zu schnell und uns wurde klar, dass sich im Laufe des Tages immer mehr Kreise schließen würden, die sich bei unserer Anreise aufgetan hatten.

Da wir noch gut zwei Stunden Zeit hatten bis unser Zug fuhr machten wir noch ein paar Fotos vom Bahnhof und holten uns noch eine Kleinigkeit zu essen.
Danach ging der Spaß mit der Deutschen Bahn los!

Als wir nachschauten, ob es Probleme mit unserer Zugverbindung gab, stellten wir fest, dass der IC - in welchem wir in Mainz umsteigen sollten - erst ab Köln eingesetzt würde, da es Unwetterschäden auf der Strecke gab.
Der ICE - mit welchem wir in Stuttgart in losfuhren - fuhr zwar bis Köln, aber unsere Tickets waren dafür nicht gebucht.
So liefen wir erstmal zum Info-Schalter der Deutschen Bahn und erklärten der netten Dame am Schalter die Sachlage. Sie gab uns daraufhin die Erlaubnis mit dem ICE bis Köln zu fahren.
Doch auf die Frage was mit unserer Platzreservierung sei, konnte sie uns nicht antworten und schickte uns zum Reisezentrum.
Dort angekommen dürften wir uns erstmal eine Wartenummer holen und einige Minuten auf einem roten Sofa verharren, bis unsere Nummer endlich auf den Bildschirme gezeigt wurde.

"Wenn Sie nichts zu tun haben, vertreiben Sie sich die Zeit im Reisezentrum 
der Deutschen Bahn."

Glücklicherweise kam es so, dass unsere Reservierung bestehen blieb und bis Köln verlängert wurde. So konnten wir beruhigt auf unseren Plätzen im ICE bleiben.
Da das auch endlich geklärt war, gönnten wir uns etwas zu trinken in einem Cafe im Bahnhof und vertrieben uns dort noch die eine Stunde bis zur Abfahrt unseres Zuges.
Als dieser dann im Bahnhof einfuhr kam die nächste Überraschung. Der Zug war doppelt so lang wie auf dem Plan stand und die Hälfte der Waggons war verschlossen und nicht nutzbar.
Dies lag wohl an einer Störung, wie wir später erfuhren.
Ansonsten verlief die Fahrt recht ruhig. Aber leider war es serh kühl im gesamten Zug, was die vier Stündige fahrt doch ein wenig unangenehm machte.

Während der Fahrt unterhielten wir uns zwischendurch immer wieder über die vergangenen Tage und was wir so erlebt hatten.
Eine Sache die sehr interessant war, war der erste Kontakt mit einer Virtual Reality-Brille auf der ComicCon. Es ist schon echt verrückt wie real alles mit so einer Brille wirkt, das kann ich euch sagen. Das war eine sehr interessante Erfahrung.
Ansonsten haben wir jede Menge Goodies für euch gesammelt, welche wir bald in einem Gewinnspiel auf Facebook verlosen wollen.


Im Gesamten können wir sagen, dass wir ein sehr schönes Wochenende erlebt haben, was aber leider viel zu schnell vorbei war.
Wir freuen uns auf die nächste Convention im Dezember in Dortmund, welche wir besuchen wollen. Und vorher könnt ihr uns wahrscheinlich auf der "Spiel" in Essen antreffen. Darüber informieren wir euch dann noch.
Beim nächsten Mal werden wir dann hoffentlich in unserem Jedi-Cosplay unterwegs sein, was ich bis dahin eigentlich endlich fertig bekommen sollte.
Mein geliebter Sternenjäger hat inzwischen auch einen Piloten und hat einen Platz in meinem Zimmer gefunden bzw an der Zimmerdecke.
Und auch die Tasche für eure Goodies ist in Arbeit. Das Gewinnspiel werdet ihr dann wahrscheinlich noch im Laufe des Tages auf unserer Facebookseite finden.

Dies war nun der letzte Bericht von unserem Wochenende in Stuttgart und wir hoffen, dass ihr bei der nächsten Convention auch wieder als Leser dabei seid.
Und wir freuen uns auch über jeden Kommentar den ihr schreibt. Denn die sind sehr gerne gesehen ;)

Bis zum nächsten Mal

Eure Cosmic / Viviann

Sonntag, 26. Juni 2016

ComicCon Stuttgart 2016, Tag 3 (2. Messe-Tag)

Viel zu schnell verfliegt die Zeit... Mittlerweile zählen wir den 3. Tag in Stuttgart und den 2. Messetag. Doch zuerst klingelte gegen 7 Uhr heute Morgen der Wecker und ich hatte keine Motivation, aufzustehen. Aber da gab es jemanden, der da anderer Meinung war und mal eben die Vorhänge öffnete, um die Sonne herein zu lassen.
Noch heute Morgen hatten wir überlegt, was wir denn heute noch so alles machen könnten, denn lange würden wir uns heute auch nicht auf der Messe aufhalten. Dazu später mehr.
Auch diesen Morgen hielten wir uns nicht lange im Zimmer auf und brachen kurz nach dem Aufstehen zur Messe auf, die heute Morgen weniger stark besucht wurde, aber änderte sich langsam mit der Zeit.

Auf der Messe haben wir uns mehr auf Fotos sowie genaueres Inspizieren bestimmter Stände orientiert, die wir bereits am Vortag gesehen haben. Dazu haben wir sogar noch andere Stände gesehen, die wir am Vortag ein wenig übersehen haben. Der Stand vom Drachenmond Verlag sollte unter anderem noch ein mal das Ziel werden.

Während wir so durch die Halle gingen, tauchte plötzlich vor uns jemand auf, der scheinbar ein Asthmaproblem hat; es war niemand anderes als Darth Vader, der sich auch genaso wie der aus dem Film verhielt. Bei Fotos ließ er uns einfach da stehen und ignorierte uns. Später jedoch konnten wir ihn doch noch mal erwischen, allerdings auch hier: ihm war es egal, ob sich jemand für ihn interessierte. Erst nach einer Zeit lenkte er ein und gesellte sich zu seinen Stormtroopern und wir konnten ein Gruppenbild machen.

Während unseres Spazierganges durch die Halle haben wir auch dieses Mal wieder einiges an Sachen gesammelt, die wir für Goodies verwenden wollen. Dazu kam noch, dass Viviann an einem Stand sich einen Starfighter gekauft hat, genauer ist es Anakins Starfighter, den sie wie ihren Augapfel hütet.

Auch heute hielten wir uns nicht lange auf der Messe auf und wir entschieden nach ca. 3 Stunden, wieder zum Hotel zurück zu kehren und unsere heuteige Ausbeute dort abzustellen. Diese Sachen wollten wir nicht weiter mit zu unseren nächsten Unternehmungen mitnehmen.

Noch etwas am Hotel gestärkt, ging es auch schon weiter, das nächste Ziel war die "Zacke", eine Zahnradbahn in Stuttgart, die man sich wie eine Strassenbahn vorstellen kann, angetrieben über ein Zahnrad. Eingestiegen sind wir an der Haltestelle Degerloch, die wir aber erst mal suchen mussten, irgenwie waren die Wegweiser nicht wirlich hilfreich. Aber wir haben sie dann doch noch finden können. Einmal von Anfang bis Ende, Endstation für uns war Marienplatz, wo an diesen Tagen auch ein Fest stattfand. Hier haben wir noch etwas die Gegend erkundet und uns mit einem Eis aus einer Eisdiele gestärkt.

Der Tag war zwar schon recht weit fortgeschritten, aber es war immer noch genug Zeit, etwas zu unternehmen, bevor wir später das Fussballspiel Deutschland gegen Slowakei gucken. Also griffen wir unseren Punkt, den Fernsehturm zu besuchen, vor, den wir für eigentlich nach dem Spiel gedacht hatten.

Am Turm angekommen fiel uns erst mal der Biergarten "Draussen" auf, der in der Tat draussen war. Kurz darauf wagten sich die Lebensmüden auf den Turm hinauf und genoßen etwas den Ausblick von dort oben auf die Stadt Stuttgart. Der Stuttgarter Fernsehturm war der erste seiner Art und wurde 1956 eröffnet.

Nach unserem Besuch fuhren wir dann auch wieder runter und spazierten noch ein wenig durch die Gegend um den Fernsehturm, ehe wir die Heimreise zum Hotel antraten. So langsam bekamen wir Hunger und es stand seit dem Morgen fest, dass wir uns Pizza zum Abendessen holen werden. Leider hatte die Pizzaria noch nicht geöffnet, also schlugen wir die noch verbliebende Zeit auf dem Hotelzimmer tot. Fast zeitgliech zum Anstoß des Fussballspiels bekamen wir unser Essen und mussten so auch das erste gefallene Tor verpassen.

Samstag, 25. Juni 2016

ComicCon Stuttgart 2016, Tag 2 (1. Messe-Tag)

Und schon sind wir bei Tag 2 unseres "Abenteuer - Stuttgart" angelangt.
Heute stand der erste Messe-Besuch auf dem Plan, welchem wir auch schon recht früh morgens nachkamen.
Bereits um 06:30 Uhr klingelte der Wecker. Und nach einem gut 21h Tag und nur wenigen Stunden schlaf fiel uns das Aufstehen nicht gerade leicht.
Dennoch quälten wir uns aus dem Bett und machten uns für den Aufbruch bereit.
Ich war heute im Cosplay auf der Messe unterwegs, als Cosmic McCoy.
Da ich die Leggins von dem Kostüm neu gemacht habe, saß diese auch recht vernünftig. Demnächst kommt noch das Oberteil und die Knieschoner dran, da mir diese gar nicht gefallen.
Die Convention war recht gut besucht und bereits am Vormittag war die Halle brechend voll.
Jedoch ist die ComicCon kleiner als gedacht. Aber dafür, dass sie zum ersten Mal in Stuttgart ist, beinhaltete sie doch recht viele Stände und auch viele Star-Gäste waren auf der Messe vertreten.
Ich habe mich sehr über den Stand vom Drachenmond Verlag gefreut und mir die Klappentexte von fast allen Büchern durchgelesen. Morgen werde ich dann mal versuchen ein kleines Gespräch in Gang zu bringen.


Während unseres Rundgangs haben wir auch bereits ein paar Goodies eingesammelt. Wir möchten nämlich auch von dieser Convention wieder eine Goodie-Bag für euch zusammenstellen und diese verlosen. Ich hoffe ihr habt Interesse daran.

Nach etwa zwei Stunden waren wir dann auch schon durch die komplette Halle durch. Wenn auch nur grob, da echt viel los war und dieser Umstand es uns erschwerte alles zu sehen.
Daher aßen wir noch etwas, machten einige Bilder und fuhren gegen Mittag zurück zum Hotel.

Jedoch blieben wir nicht lange dort, sondern machten uns auf den Weg in die Innenstadt von Stuttgart. Dort schlenderten wir ein wenig durch die Fußgängerzone und gönnten uns ein kleines Mittagessen im Einkaufszentrum "Das Gerber".

Als wir uns nach der Stärkung wieder in die Stadt begaben, kamen wir auf unserer Tour an einem Antiquariat vorbei, dder sih auf Bücher spezialisiert hat. Dieser trug den Namen Müller & Gräf Antiquariat.
Nach einigem Umschauen habe ich dort auch zwei schöne Schätze gefunden.
Ein Buch über Musicals von 1995, in welchem auch Starlight Express vertreten ist. Und auch ein Buch über Astronautik von 1963. Dort stehen sehr interessante Sachen drin, welche ich gut für meine Jugendroman verwenden kann, in dem es auch um die Raumfahrt gehen wird.

Zum Schluss machten wir noch einige Bilder von der Stadt, welche ihr in unserem Fotoalbum auf Facebook anschauen könnt.
Dann ging es auch wieder zurück ins Hotel, wo wir uns noch einen schönen Abend machten und uns auf den nächsten Tag freuten.


Bis morgen und liebe Grüße

Cosmic / Vivi






ComicCon Stuttgart 2016, Tag 1 (Anreise)

Der Morgen des 24. Juni begann so gut wie ohne Probleme. Der Wecker klingelte zwar bereits um 4:00 Uhr, doch kamen wir erstaunlicherweise recht gut aus dem Bett. Schnell noch ein paar Sachen eingepackt und dann ging auch schon die Resie um 5:00 Uhr los.

Nach der ersten Busfahrt dachten wir, es würde heute alles reibungslos verlaufen, doch wie merkten schnell, dass wir falsch lagen. An der Haltestelle angekommen, haben wir nur noch unseren Anschlussbus von hinten gesehen. Also war Umdenken angesagt. Doch auch unsere sorgfältig rausgesuchten Alternativen waren nicht besser; der Bus kam einfach nicht. Also wieder umplanen und langsam wurde uns klar, dass wir nicht zu unserer Wunschzeit am Düsseldorfer Hauptbahnhof ankommen werden. Zum Glück sind wir früh genug losgefahren da war das kein Problem.

Irgendwann dann kamen wir auch in Düsseldorf an und als erstes wurde ein großer Kakao für die Fahrt besorgt. Weiter ging es zu unserem Gleis und schnell war klar: "Die Wagenreihung ist genau das Gegenteil vom Plan. Sänk ju for träveling wis Deutsche Bahn." Und genau so spricht auch unser heutiger Zugführer. Aber das sind ja auch nur Menschen, die da von der Deutschen Bahn. Und leider hat unser Zug heute auch wieder einen technischen Defekt; im Gastronomiebereich.

Als wir dann endlich in Stuttgart am Hauptbahnhof ankamen, ging es auch direkt in Richtung Hotel, es war zwar erst 10 Uhr am frühen Morgen, doch hielt uns das nicht davon ab, an der Rezeption zu fragen, ob wir unser Gepäck schon abgeben können und dann gegen 14 Uhr einchecken. Doch es kam anders als erwartet: an der Rezeption wurden wir nach unserer Reservierung gefragt und prompt bekamen wir auch schon unser Zimmer zugewiesen. Das ging ja schneller als erwartet und das vor der offiziellen Eincheck-Zeit. Also Sachen geschnappt und dann ging es rauf auf das Zimmer, erst mal schön alles einrichten hier und vor allem erst mal richtig ankommen...

Nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Zimmer stand schnell fest, dass wir hier nicht länger sitzen wollen und so trieb es uns nach draußen in die schöne, warme Luft. Am heutigen Tage hatten wir eine Temperatur von ca. 32-36 °C. Unser erstes Ziel war der Stuttgarter Flughafen, etwas weiter außerhalb. Dort haben wir uns sowohl im Gebäude als auch auf der Besucherterrasse herumgetrieben, natürlich konnten wir es uns nicht nehmen lassen einige Personen neidisch zu machen, wie fies wenn man das mal so überlegt.

Danach machten wir uns auf in die Innenstadt, Stadterkundung auf eigene Faust war angesagt, aber durch die herrschenden Temperaturen hielten wir uns auch oft in klimatisierten Räumen auf.
Da wir am Abend den Plan hatten das Planetarium zu besuchen, vertrieben wir uns die Zeit einmal mit Mittagessen und Postkarten kaufen, von denen wir auch einige an Familienmitglieder und Freunde verschickten. Wir hoffen sehr, dass die auch morgen schon in NRW ankommen werden.
Am Nachmittag gönnten wir uns noch ein leckeres Eis und vertrieben uns dann noch ein wenig die Zeit in einem Einkaufszentrum, wo es angenehm kühl war.
Um etwa 19 Uhr fuhren wir dann mit der U-Bahn zum Planetarium. Vorher hatten wir uns schon angeguckt, wo dieses genau seinen Standort hat.

Die Vorstellung trug den Titel "Kosmische Kollisionen" und handelte von sämtlichen kosmischen Zusammenstößen zwischen Sternen, Kometen und Planeten, welche in der Vergangenheit stattfanden und in der Zukunft stattfinden werden. Es war sehr spannend zu sehen, was noch alles kommen wird!

Nach der Vorstellung ging es dann endlich zurück ins Hotel. Das frühe Aufstehen hat sich dann doch bemerkbar gemacht. So vertrieben wir uns die Zeit noch im Hotel und freuten uns auf den ersten Messetag.

Mittwoch, 1. Juni 2016

[Bericht] Hilfe für Japan 2011

Fünf Minuten Hilfe sind besser als zehn Minuten Mitleid.
Armenisches Sprichtwort


Quelle: Hilfe für Japan 2011
Auf der DoKomi 2016 kamen wir an einem Stand vorbei, der sich der Hilfe für die Kinder der Atomkatastrophe der Region um Fukushima in Japan verschrieben hat. "Hilfe für Japan 2011" ist eine Spendenaktion der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund, Teil der Auslandsgesellschaft NRW e.V.unter der Leitung von Yoko Schlütermann sowie ihrem Ehemann Horst Schlütermann als stellvertretdenden Leiter.
Das Team um dieses Projekt sammelt eherenamtlich Spenden und ermöglicht somit Kindern aus der Region Fukushima, an Erholungsprogrammen in Feriencamps auf der Insel Okinawa teilzunehmen und damit auch die Ereignisse um Fukushima verarbeiten zu können.

Das Team des Projekts ist mit einem Informationsstand auf verschiedenen Veranstaltungen anzutreffen und richtet selber auch Gedenktage/-abende und Benefizkonzerte aus. Wir haben sie an ihrem Informationsstand auf der DoKomi 2016 in Düsseldorf angetroffen und so ein wenig über ihr Projekt erfahren können.

Gegründet wurde dieses Projekt am 18. März 2011, kurz nach den Ereignissen eines Tsunamis und die dadurch entstandene Atomkatastrophe des KKW Fukushima, welche diese Region durch unglückliche Umstände und Ereignisse atomar verseuchte. Diese Katastrophe sorgte dafür, dass ein größerer Bereich um Fukushima von der japanischen Regierung aus evakuiert werden musste. Seitdem sind die Meldungen von Krebs- oder krebsähnlichen Erkrankungen als Folge dieser Bestrahlung stark gestiegen. Die Regierung veranlasste eine Dekontaminierung der Region, um eine baldige Wiederbesiedlung zu ermöglichen. Doch kann sie die atomar verseuchten Müllberge nicht entsorgen, so kommt es, dass überall Säcke mit kontaminierter Substanz rumstehen. Jene Säcke enthalten alles, was sich in den oberen Schichten befand; Pflanzenreste, Erde und anderes. 

Doch was genau geschah vor gut 5 Jahren in Japan?
Die gesamte Katastrophe begann am 11. März um 14:46 Uhr Ortszeit mit dem Tōhoku-Erdbeben, wodurch es folglich in den nächsten Stunden zu Kühlwasserproblemen und dadurch in den Reaktorblöcken 1, 2 und 3 zu einer Kernschmelze kam, die anderen Reaktorblöcke waren zu dieser Zeit auf Grund von Wartungsarbeiten ausser Betrieb. Durch spätere Explosionen sowie austretender Dämpfe durch Druckentlastungen gelangten große Mengen an radioaktivem Material, die teilweise sogar die Dosen der Tschernobyl-Katastrophe überstiegen, in die Umwelt und kontaminierten somit Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel in der land- und meerseitigen Umgebung.

In Folge der Ereignisse wurden insgesamt in einem Umkreis von 20 km ca. 170.000 bis 200.000 Einwohner, darunter 20.000 auf freiwilliger Basis, evakuiert. Die Reaktorblöcke 1 bis 4 sind aufgrund der vorhandenen Schäden nicht weiter betreibbar und wurden somit außer Kraft gesetzt, ähnliches galt auch für die verbliebenen 2 Reaktorblöcke 5 und 6. Die gesamte Kraftwerksanlage gilt als stillgelegt und wird nun in den nächsten Jahrzehnten zurückgebebaut, Schätzungen zu Folge bis ins Jahr 2040-2050.

Durch Untersuchen wurde festgestellt, dass unter den Umgesiedelten Einwohnern die psychischen Störungen etwa um das 5-fache höher lagen als im japanischen Durchschnitt.

Das Projekt hat mit Stand 23. Mai 2016 eine Summe gesammelter Spenden von 327.932€. Die projektbezogenen Aufwandskosten von 11.039,-€ sind bei der Auslandsgesellschaft NRW e. V. entstanden, da sie das Projekt mit mehr Personalaufwand unterstützt haben. Horst und Yoko Schlütermann arbeiten ehrenamtlich, so dass sie gänzlich auf Honorar und Kosten verzichten und auch in Zukunft es so handhaben werden.

Weiter hat man auch die Möglichkeit, dem Projekt eine kleine Spende in Form einer Überweisung zukommen zu lassen. Wer dies tun möchte, der kann dies an folgende Bankdaten tun:

Empfänger: Auslandsgesellschaft NRW e.V. 
IBAN: DE05 4405 0199 0001 0709 16
BIC: DORTDE33XXX (Sparkasse Dortmund)
Stichwort: Hilfe für Japan (Für Spendenbescheinigung bitte die vollständige Postanschrift im Überweisungsformular angeben)

Zum Schluss möchten wir euch noch einen Manga vorstellen, der sich ebenfalls mit der Thematik auseinandersetzt: Daisy aus Fukushima, erschienen im Verlag "Egmont Manga". Beim Kauf dieses Mangas wird ebenfalls 1€ an dieses Projekt gespendet, auch findet man in diesem Manga eine Erwähnung von "Hilfe für Japan" am Ende.

Weitere Infos: http://www.egmont-manga.de/buch/daisy-aus-fukushima/

Wir, Cosmic und Ich, finden, dass dieses Projekt eine sehr gute Idee ist und unterstützen es daher gerne. Auch wenn es vorerst nur mit diesem Beitrag ist.
Wir hoffen, dass wir das Team von "Hilfe für Japan 2011" bald wieder auf einer Veranstaltung antreffen werden und somit vielleicht noch weitere Kontakte knüpfen können. 


Quellenangaben:
"Hilfe für Japan 2011"
Webseite: http://hilfefuerjapan2011.de/ 
Facebook (Auslandsgesellschaft NRW e.V.): http://www.facebook.com/pages/Auslandsgesellschaft-Nordrhein-Westfalen/125306860872495 

Chronologie der Katastrophe (Wikipedia):
https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima 
https://de.wikipedia.org/wiki/Chronik_der_Nuklearkatastrophe_von_Fukushima