Freitag, 8. September 2017

HEP Diary #1

"Der Schulalltag beginnt!"

Vor einer Woche begann meine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin am LVR Berufskolleg in Düsseldorf-Gerresheim. Mein dritter Versuch mittlerweile und diesesmal werde ich es auch schaffen.
Vielleicht erinnern sich noch einige von euch daran, dass ich die Ausbildung schon mal begonnen, aber nicht geschafft habe aus unterschiedlichen Gründen. Das steht aber nun nicht auf dem Plan.

Entschieden habe ich mich für die Vollzeit-Ausbildung. Das heißt, dass ich zwei Jahre zur Schule gehe und zwischendurch Praktikas von mehreren Wochen habe. Im dritten Lehrjahr erwartet mich dann das sogenannte Anerkennungsjahr in einer Einrichtung der Behindertenhilfe. 
Damals hatte ich die Praxisintegrierte Ausbildung angefangen. Aber dies war mir zu stressig, weil ich mich da auf beides, Praktikum und Schule, konzentrieren musste. So ist es wesentlich entspannter, auch wenn ich mich echt wieder an das frühe Aufstehen gewöhnen muss.Ebenso an die Schulzeiten. Denn Montags haben wir von 08:15 Uhr bis 17:00 Uhr Schule. Und das finde ich schon echt lang. Besonders dann, wenn man nicht mehr dran gewöhnt ist. Außerdem habe ich dazu noch einen Anfahrtsweg von gut eineinhalb Stunden. Aber ich denke das wird sich mit der Zeit legen. Ich zeige euch mal ein Bild von meinem Stundenplan.


Wie ihr seht sind die anderen Schultage recht human. Und an den Montag kann man sich gewöhnen.
Bisher macht mir die Ausbildung allerdings Spaß, auch wenn noch nicht viel Zeit vergangen ist. Und etwas anderes positives ist, dass ich mich mit meinen Klassenkameraden gut verstehe. Ich bin ja eigentlich jemand die sehr schüchtern und zurückhaltend ist. Aber inzwischen klappt es recht gut mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Da bin ich echt froh drüber kann ich euch sagen. 
Was mich nur ein wenig stört ist der Französisch-Unterricht, weil ich einfach der Meinung bin, dass ich mit dieser Sprache in meinem späteren Beruf nichts anfangen kann. Immerhin möchte ich mit Kindern arbeiten. Und da glaube ich nicht, dass von den Zwergen viele aus Frankreich kommen. Zumal wir die Sprache in einem Jahr nicht fliessend lernen können, abgesehen davon, dass ich die auch gar nocht fliessend lernen möchte. Französisch gefällt mir einfach nicht.
Aber gut, in dem einen Jahr werde ich mich trotzdem anstrengen damit ich gute Noten bekomme. Immerhin bin ich eigentlich eine kleine Musterschülerin. Und ich will nicht, dass sich da etwas dran ändert.

Neben dem Fach Französich gibt es auch noch viele andere wie ihr seht. Einige sind gleich, aber wir haben sie bei unterschiedlichen Lehrern, die auch unterschiedliche Inhalte mit uns durchnehmen und ich bin echt gespannt wie sich das weiter entwickelt.
Bücher haben wir auch schon einige bekommen und bisher mussten wir uns nur ein Buch selber anschaffen. Eventuell werde ich auf die Bücher und Fächer noch in einem einzelnen Beitrag eingehen, sofern Interesse bei euch besteht.

Nun gut, solltet ihr noch Fragen haben, dann scheut euch nicht diese zu stellen. Ich beantworte euch alles gerne.
Ich bemühe mich die Beiträge in regelmäßigen Abständen zu schreiben und auch mit ein paar Bilder zu verschönern.

Somit bis zum nächsten Mal im HEP Diary =)

Eure fleissig lernende Cosmic*

Montag, 21. August 2017

Power of the Force - Convention

Die Händler-Halle im Überblick

Am Samstag waren wir mal wieder auf einer Convention unterwegs.
Dieses Mal war es die Power of the Force Convention in Oberhausen. Diese Convention fand am Samstag und Sonntag in der Turbinenhalle statt.

In der großzügigen Location gab es Platz für die Fotoshooting mit den Gaststars, eine Raumschiff-Ausstellung von einer Gruppe aus Polen und eine große Halle mit vielen Händlern. Einige davon waren uns natürlich inzwischen bekannt und mussten für Fotos herhalten. Davon gibt es aber irgendwie wieder zu wenige.

Nach unserer Ankunft haben wir uns zunächst alles angesehen und unsere Freunde begrüßt und natürlich auch ein wenig mit ihnen geplaudert.
Nebenbei dürfte ich mit den anwesenden Darth Vader auch meine bereits vorhandenen Lichtschwert-Skills testen, die er mir auf der DoCon in Dortmund beibrachte. Nach ihm übte auch eine junge, gerade 14 Jährige Dame mit mir. Und ich war echt begeistert wie gut sie die Grundschläge schon beherrschte. Und natürlich hat es Spaß gemacht. Nun muss Sebastian bald dran glauben. Denn ich beherrsche die Grundschläge nun aus der Sicht des Angreifers und des Abwehrers.

Neben dem dunklen Lord trafen wir auch wieder auf Angelina Benedetti und dem Imperathomas. Er hat an diesem Wochenende eine erstaunliche Summe von 3500€ für die KinderKrebshilfe gesammelt. Allein durch seine Tombola (die am Samstag schon ausverkauft war) und durch weitere Spenden der Besucher. Ein grandioser Erfolg! Und es gab auch einen sehr leckeren Kuchen der für die Veranstaltung gesponsert wurde.
Angelina begeisterte wieder mit ihren Zeichnungen und ich bin jedes Mal hin und weg von ihren Bildern.




Auch mit den Leuten von Saberproject haben wir uns unterhalten. Sie hatten einen Stand mit verschiedenen Lichtschwertern und konnten und ein wenig was dazu erzählen. Es war ein interessantes Gespräch. Ein ähnliches Gespräch führten wir dann auch noch mit der Outer Rim Charity Base. Sie bauen ebenfalls Lichtschwerter selber und konnten uns ein paar nützliche Tipps geben.

Cosplayer: Bunniesjay

Als Besucher der Con waren auch die Jungs von FANwerk am Start mit welchen wir natürlich auch ein Foto gemacht haben. Andreas von Banthapoodoo zählte ebenfalls zu unseren Opfern. Er konnte von Glück reden, dass er nicht das Opfer von Lily wurde. Denn sie war ein wenig auf Streit aus am Samstag. Bis sie dann allerdings auf ihren Meister traf. Da war die junge Dame dann plötzlich ganz kleinlaut.

Im gesamten war es wirklich ein ganz toller Tag, auch wenn der Eintrittpreis ein wenig hoch war. Aber gut, das wird schon seine Gründe gehabt haben.
Ich jedenfalls freue mich über die neuen Bekanntschaften die wir am Samstag gemacht haben und über die tollen Gespräche die wir führen konnten.
Nun ist die Vorfreude auf weitere Veranstaltungen groß. Und ihr werdet uns bald öfters mit der Warsler Entertaiment Group antreffen können. Denn wir sind nun Mitglieder dieser Fangruppe.

Auf eine tolle gemeinsame Zeit!
Möge die Macht mit euch sein!

Eure Cosmic









Montag, 24. Juli 2017

Es ist viel passiert....!

Hallo ihr Lieben,

es ist viel passiert in den letzten Wochen und darum möchte ich euch endlich mal einen zusammenfassenden Bericht schreiben.
Der letzte Post ist immerhin schon ein paar Monate her und seit März hat sich viel getan, wie ihr vielleicht auf Facebook und Instagram gesehen habt.

Im Mai waren wir auf der "Union of the Force Convention - Hernebration 2". Dort hatten wir unseren ersten eigenen Stand und haben mit den Kinder Lichtschwerter gebastelt. Natürlich alles in Kostümen. Wir hatten wahnsinnig viel Spaß und waren am Abend auch noch beim gemeinsamen Essen dabei. Wir haben viele neue Bekanntschaften gemacht und neue Freunde gefunden, worüber wir uns sehr freuen. Und im nächsten Jahr dürfen wir sogar wiederkommen.
An diesem Tag konnten wir auch einige Spenden für die DKMS und die Mondscheinkinder sammeln. Es war also sehr erfolgreich.

Im Juni waren dann die RPC in Köln und die DoKomi in Düsseldorf.
Auf der RPC haben wir dann unsere Anträge für den Verein "Helden für Herzen" abgegeben. Dort wollen wir als Cosplayer aktiv sein und bei verschiedenen Aktionen mitmachen.
Schaut doch mal auf der Seite vorbei =)
Natürlich haben wir auf der RPC und auf der DoKomi auch wieder Freunde von uns getroffen, brav Hallo gesagt und Fotos gemacht. So wie es sich gehört. Das waren wieder zwei tolle Wochenenden.
Fotos gibt es natürlich auf Facebook.



Im Phantasialand sind wir natürlich auch wieder gewesen.
Erst letzten Samstag waren wir dort und haben den zweiten Celebration Day mitgefeiert. Zwei weitere wird es nächsten Monat noch geben, denn das Phantasialand feiert dieses Jahr seinen 50. Geburtstag.
Der Tag endete mit einem wundervollen Feuerwerk um 23:30 Uhr abends.
Es war ein sehr schöner, aber auch ein langer Tag. Denn wir waren insgesamt 14 Stunden im Park unterwegs. Aber wir bereuen es nicht dabei gewesen zu sein.

Einige Wochen vor dem Phantasialand waren wir auch wieder in Stuttgart auf der Comic Con.
Wir haben ein sehr schönes, aber viel zu kurzes Wochenende in Stuttgart verbracht.
Wir waren dort gemeinsam mit zwei Freunden, wovon wir eine Person, Anna, erst in Stuttgart persönlich kennengelernt haben. Aber wir haben uns sofort wunderbar verstanden und viel Spaß zusammen gehabt.  Dabei sind viele tolle Fotos entstanden, die ihr wie immer auf Facebook findet.

Neben den ganzen Conventions waren wir auch anderweitig aktiv und arbeiten an neuen Kostümen und anderen Aktionen.
Auf kommenden Conventions wollen wir wieder mit einem eigenen Stand aktiv sein und selbstgenähte Sachen verkaufen. Leseknochen, Kuschelkissen, Täschchen für Einkaufschips und Co. Ein Teil der Einnahmen soll natürlich gespendet werden. Vielleicht trefft ihr uns dann bald gemeinsam mit den Helfen für Herzen auf einer Convention an.


Wir haben also tolle Wochen erlebt, wie ihr lesen könnt und freuen uns so viele neue Freunde gefunden zu haben, die das gleiche Hobby mit uns teilen. Wir wollen niemanden davon missen und freuen uns auf weitere tolle Conventions und andere Aktionen.






Dienstag, 14. März 2017

Tipps und Tricks ums Cosplay #1

Seit knapp einem Jahr sind wir nun als Cosplayer unterwegs und konnten in der Zeit einige Erfahrungen sammeln, die auch immer mehr werden. 
Nun möchten wir den Newcomern unter den Cosplayern ein paar, hoffentlich hilfriche Tipps zukommen lassen. Aber vielleicht sind auch für die "alten Hasen" ein paar neue Tipps darunter.

In unserer Reihe "Tipps und Tricks ums Cosplay" posten wir immer 5 Tipps und Tricks die wir uns in den letzten Monaten angeeignet haben.

Ahsoka-Cosplay

1. Acrylfarbe mit Latex und Wasser mischen

 Acrylfarbe hat leider die blöde Eigenschaft auf glatten Untergründen nicht zu halten. Als ich mein erstes Headpiece von Ahsoka gemacht habe, haben wir dieses nach dem Füllen mit Latexmilch bepinselt und nach dem Trocknen Acrylfarbe aufgemalt. Diese bröckelte nachdem sie getrocknet war leider ab und so stießen wir im Internet auf den Tipp die Farbe mit Latexmilch und Wasser zu mischen. Einfach aber effektiv, denn die Farbe hielt nun wunderbar. Das Headpiece hatte ich allerdings in der Zwischenzeit neugemacht, da es mir 1. nicht gefiel und 2. die Füllwatte nach dem Abwaschen von der Acrylfarbe nur sehr langsam trocken wurde.

Werkstücke nach dem Lackieren

2. Wenn Lack z.B. auf Fimo nicht hält, dann besprüht die Werkstücke mit Haarlack

Haarlack klebt bekanntlich und versiegelt die Oberfläche. So hält der Lack besser und lässt sich nicht wieder abwischen. Das war bei Teilen für mein Ahsoka Cosplay der Fall. Der Lack hielt nicht auf dem Fimo und ließ sich mit einem Tuch einfach wieder abwischen. Dann bekamen wir den Tipp einfach mal Haarlack drauf zu sprühen. Und siehe da: der Lack hielt und hält noch immer.


3. Fimo in den Backofen, damit es schneller aushärtet

Fimo und andere Modelliermasse ist ähnlich wie Ton. Viele von euch werden Fimo sicherlich kennen. Auch wir arbeiten öfter damit.
Fimo-Werkstücke, noch unbearbeitet
Wir nutzen bisher luftrocknendes Fimo, wenn auch kein Original-Fimo, sondern eine günstigere Variante aus dem Idee Creativ Shop. Diese Modelliermasse ist luftrocknend. Nach etwa 24h ist sie komplett ausgehärtet und kann bemalt werden. Manchmal dauert uns das aber zu lange, weswegen wir unsere Werkstücke oft einfach in den Backofen legen. Einfach bei 100° eine gute halbe Stunde in den Backofen, wenn nötig auch länger. Die Masse reisst bei dieser Hitze nicht und trocknet schneller als man denkt. Wenn ihr also mal keine Zeit habt nutzt diesen einfachen Trick.


4. Vliesline ist ein guter Stabilisator

Jeder Cosplayer kennt es bestimmt: ihr näht etwas, aber das Teil ist einfach nicht stabil genug. So ging es mir bei meinem Gürtel für Ahsoka. Das Kunstleder was ich genutzt habe war einfach zu dünn und ließ sich sogar leicht dehnen. Also hab ich den Gürtel wieder aufgetrennt und Vliesline eingebügelt. Das Vliesline hat eine klebende Seite und lässt sich so einfach verarbeiten. Man braucht nur ein Bügeleisen! Auch die Tasche, die am Gürtel befestigt ist, habe ich mit Vliesline verstärkt, ebenso die Stulpen. So wurde beides stabiler sitzt nun besser.
Vliesline bekommt man günstig und in verschiedenen Stärken in jedem guten Stoffgeschäft und auf Stoffmärkten.

5. Schnittmuster machen es leichter

Unsere Schnittmuster
Anfangs denkt man: ach, das geht auch ohne Schnittmuster. Aber, falsch gedacht!
Es ist immer besser sich Schnittmuster im Internet oder bei anderen zu besorgen. Als ich mein Headpiece für Ahsoka machen wollte saß ich auch da und habe mich gefragt, wie ich das nun machen soll. Dann stieß ich bei YouTube auf ein Video von einer Cosplayerin, die sogar ein Schnittmuster erstellt und zum Download freigegeben hatte. Im Video war dann natürlich auch eine Einleitung, wie man es zusammenähen muss. So konnte ich schnell und ohne große Probleme das Headpiece erstellen.
Inzwischen machen wir Schnittmuster selber oder besorgen uns bei meiner Mutter welche. Sie näht auch sehr viel und hat viele Zeitschriften mit Schnittmustern. Und so finden wir oft passende für unsere Cosplays.



Dienstag, 14. Februar 2017

Interview mit Jessy und Markus

Am Samstag waren wir beim Star Wars Day, veranstaltet vom Karnevalsshop Deiters in Frechen.
Dort trafen wir Jessy und Markus von der Filmfiguren Ausstellung in Mönchengladbach und bekamen die Gelegenheit ihnen ein paar Fragen zu der Ausstellung zu stellen, die übrigens sehr empfehlenswert ist.

Quelle: Filmfiguren Ausstellung

1. Seit wann gibt es die Filmfigurenausstellung schon?
Die Ausstellung gibt es seit 2005. Sie hatte ihren Platz vorher in Mönchengladbach-Rheydt im alten Kino. Und seit 2012 kann man sie im alten Schwimmbad an der Berliner Straße besuchen.

2. Wie seid ihr auf das alte Schwimmbad gekommen? 
Es gab eine Ausschreibung von der Stadt und die Ausstellung hat schließlich den Pachtvertrag bekommen.

3. Wie kamt ihr auf die Idee für die Ausstellung?
Mehrere Sammler wussten nicht wohin mit ihren Sammlungen und schlossen sich zusammen. Sie entschlossen sich eine Ausstellung zu gründen, wo jeder ihre Schätze bestaunen kann. So kann jeder Besucher sehen wie viel es eigentlich von Star Wars und Co. gibt.

4. Wo kommen die Exponate sonst noch her ausser von den Sammlern?
Natürlich von anderen Sammlern, aber auch von Künstlern. Eigentlich kann jeder bei uns seine Sachen ausstellen.

5. Und wie viele Besucher kommen im Schnitt etwa?
Schon viele. Samstags und Sonntags kommen die meisten Besucher. Freitags eher weniger, weil viele ja noch arbeiten müssen und die Kinder in der Schule sind.

6. Was ist die Motivation dieser Ausstellung?
Einmal natürlich Star Wars Fans zu zeigen was es alles gibt oder auch Fotos mit den Figuren zu machen. (Anm.: Es gibt einen echt coolen Fotopunkt in der Ausstellung)

7. Was kann man denn alles in der Ausstellung erleben? Es gibt ja bestimmt einige, die euch noch nicht besucht haben.

Es gibt eine Location für Kindergeburtstage, dabei kann man dann auch die Jedi-Ausbildung machen. Wir haben die Fotopunkte. Und es gibt natürlich viel zu sehen. Außerdem wird es bald eine Kostümabteilung geben.

8. Was habt ihr für die Zukunft noch geplant?
Wir haben vieles geplant. Aber es kommt auf die Zeit und das Geld an. Leider lässt sich nicht immer alles umsetzen. Aber wir geben unser Bestes.

9. Was wollt oder könnt ihr sonst noch über die Ausstellung sagen?
Sie ist in diesem Stil einzigartig und mit viel Liebe erschaffen. Und es wird weitergebaut und die Ausstellung noch vergrößert. Was noch passiert wird man dann sehen.

Wir danken euch für das Interview und kommen euch sehr gerne noch einmal besuchen!

Sebastian und ich haben die Ausstellung im Dezember schon einmal besucht und waren sehr begeistert davon. Sie ist wirklich empfehlenswert, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Schaut doch einfach mal auf der Interseite vorbei und sammelt ein paar Eindrücke: Filmfiguren Ausstellung

Wenn ihr die Ausstellung besuchen wollt, ihr findet sie unter folgender Adresse:

Filmfiguren Ausstellung
Berliner Platz 10
41061 Mönchengladbach

Tickets gibt es online und direkt vor Ort.
Kinder bezahlen 6€, Erwachsene 7€
Eine Gruppenkarte gibt es für 20€
Ausserdem gibt es ein paar Rabatte. Genaueres dazu findet ihr auf der Homepage.

Geöffnet hat die Ausstellung immer am Wochenende.
immer freitags von 12:00 - 18:00 Uhr
immer samstags von 10:00 - 18:00 Uhr
immer sonntags  von 12.00 - 17:00 Uhr 

Und noch ein kleiner Hinweis: im Weltraum ist es kalt. Also bringt was warmes zum anziehen mit!

Freitag, 13. Januar 2017

Thinkings #7 - Selbstmord

Ich las vor einigen Tagen einen Beitrag über ein Mädchen namens Katelyn aus den USA. Sie streamte live ihren Selbstmord auf Facebook! Sie war erst 12 Jahre alt, hatte ihr Leben noch vor sich.
Sie postete, dass sie von einem Familienangehörigen zuerst verprügelt und danach sexuell missbraucht wurde. Niemand ahnte oder wusste etwas davon. Sie sprach wohl auch mit niemandem über das Geschehene. Aber wie auch?
Das Mädchen war erst 12, sie wusste nicht was mit ihr geschah und wie sie damit umgehen konnte und sollte. Sie war ja quasi noch ein Kind!
Sie wird sich wahrscheinlich auch gefragt haben, ob es ihre eigene Schuld war.
Bei einem Missbrauch wird die Psyche eines Menschen stark geschädigt. Man gibt sich selber die Schuld für das Geschehene. Und besonders Kinder zerbrechen daran. Ihre Seelen sind noch so voller Unschuld und wer weiß was Katelyn alles angetan wurde.
Ich will mir gar nicht vorstellen wie groß ihre Verzweiflung gewesen sein muss, dass sie ihren Suizid live auf Facebook zeigte.

Ihr fragt euch bestimmt, warum sie mit niemandem sprach, oder niemand etwas an ihrem Verhalten bemerkt hat?
Nun, das kann ich euch erklären: Menschen, die ein psychisches Leiden in sich tragen können dieses sehr gut verbergen und ihre Gefühle vor anderen verstecken. Sie finden ihre eigenen Wege mit ihrem Leiden umzugehen und das Geschehene zu verarbeiten. Leider führt dieses dann oft auch zum Selbstmord.
Da eben dieses Verbergen stattfindet merken Familienangehörige und Aussenstehende oft nicht, dass ein psychisches Leiden vorliegt. Und Missbrauchsopfer sprechen aus Scham nicht über das Geschehene. Sie fühlen sich benutzt und schmutzig und geben sich, wie schon gesagt, die Schuld an der Tat.
Dass sie sich niemandem anvertrauen ist dabei auch der Versuch zu verdrängen und nicht mehr an die Tat zu denken. Man will am liebsten alles vergessen und nie wieder daran denken. Dass man so aber nicht weiter kommt und sich immer nur im Kreis dreht merkt man dabei oft nicht. Für nicht Betroffene mag dies unverständlich erscheinen.
Aber ich kann euch sagen, dass dieses Handeln leider für uns psychisch kranke Menschen ganz normal erscheint. Und im Endeffekt ist es nichts anderes als ein Hilferuf.
Ja, auch ich leide an einer psychischen Erkrankung, ich habe Depressionen. Und auch ich habe schon oft an Selbstmord gedacht.
Und ich lege euch einen guten Rat ans Herz: solltet ihr jemanden kennen der an Selbstmord denkt, dann holt sofort Hilfe. Diese Person braucht ganz drigend professionelle Hilfe. Und tut dies bitte nicht als blödes Gerede ab. Niemand spricht von Selbstmord nur um Aufmerksamkeit zu bekommen. Es mag manche Ausnahmen geben, aber die Mehrheit braucht bei einer solchen Äußerung wirklich Hilfe.

Verschließt  bitte nicht die Augen vor psychischen Erkrankungen. Wir wollen keine Aufmerksamkeit.  Wir wollen Menschen die uns verstehen und vor allem wollen wir Hilfe, die wir uns nicht immer selber holen können, weil wir nicht wissen wo und wie.
Also seid aufmerksam und bietet Hilfe an, wenn jemand mal nicht weiter weiß und in einem tiefen schwarzen Loch hängt. Oder auf der dunklen Seite, wie ich als Star Wars Fan gerne sage.

Also, seht psychische Krankheiten nicht als Tabuthema. Sie betreffen jeden von uns, auf welche Art und Weise auch immer.

Bis bald
Eure Cosmic/Viviann

Dienstag, 10. Januar 2017

[Blogtour] - Verlassener Stern von Mona Silver



Heute ist Tag 3 der Blogtour zum neuen Roman von Mona Silver "Verlassener Stern", der zweite Teil der Bo'othi -Reihe. Dieser ist vor kurzem erschienen und anlässlich der Veröffentlichung findet diese Blogtour statt. Den letzten Post könnt ihr übrigens bei Trallafittibooks lesen. Sie hat ein Autoreninterview mit Mona Silver geführt. Der Link führt euch direkt zum Beitrag.
Heute möchte ich euch etwas zum Arbeitsplatz von Charlie Palmer, der Protagonistin des Buches erzählen. Sie arbeitet in einem amerikanischen Diner, wo sie auch ihre beste Freundin Kelly Taylor kennengelernt hat. Ihr gehört das Diner, was passend dazu auch den Namen "Kelly's Diner" trägt.

Quelle: Wikipedia
Der erste American Diner entstand Ende des 19. Jahrhunderts in Providence in Rhode Island, USA. Walter Scott eröffnete 1872 den ersten Diner in einem ausrangierten Speisewaggon der Bahn, welche auf englisch dining car heißen. Daher wurde der Begriff Diner abgeleitet. Walter Scott verkaufte damals einfache Gerichte wie Sandwiches und Kaffee. Dies kam gut an, da er zu Zeiten öffnete, wo alle anderen Restaurant schon geschlossen hatten. Durch die schnelle Beliebtheit des Diner von Walter Scott fanden sich schnell Nachahmer in der Umgebung. Im Jahre 1880 stellte Samuel Jones für den Imbissbetrieb sogenannte Dinerwagen her, die auch Sitzplätze beinhalteten und auch mobil waren, damit man mit ihnen die Standorte wechseln konnte. Diese gab es dann erstmals auch in größeren Städten. 1905 entstanden dann die ersten Diner an festen Standorten, nämlich in New Rochelle. Diese wurden von Patrick Tierney gebaut und erinnerten noch immer an das Aussehen der Speisewagen, jedoch nur äußerlich und in ihrer Größe. Die angeboteten Mahlzeiten waren aber noch immer preiswert und einfach gehalten.


Quelle: Wikipedia
Die Diner entwickelten sich immer mehr zu beliebten Treffpunkten und verbreiteten sich immer weiter in den USA. Viele davon blieben dem alten Design der alten Speisewagen treu. Langgezogene Theken mit Barhockern, Bänke an den Fenstern und günstige Preise sind heute noch hohe Wiedererkennungswerte. Dazu haben sie gewölbte Decken, wie es in Eisenbahnwaggons damals üblich war.
Zu Beginn der ersten Diner, als diese noch in Speisewagen gebaut wurden, wurden diese noch von Ort zu Ort transportiert, weswegen die langgezogene Form sehr praktisch war. Heute jedoch sind die meisten Diner an festen Standorten zu finden.

Nach dem zweiten Weltkrieg waren die meisten Diner im Nordosten der USA zu finden. Nach und nach jedoch nutzen Menschen die Möglichkeit ein Kleingewerbe zu eröffnen und die Diner breiteten sich weiter aus. Ab den 1970er Jahren wurden die Diner jedoch immer mehr von Ketten wie McDonald und Kentucky Fried Chicken verdrängt. Einige Betriebe, wie Dairy Queen sind ein Mixtur aus dem alter Diner und modernen Schnellrestaurants.
Quelle: Wikipedia

Heute sind die amerikanischen Diner beliebte Orte mit Wiedererkennnungswert und dienen oft als Treffpunkte für Jugendliche und zum Essen gehen. Die Speisen sind recht einheitlich, ebenso die Preise. Ausser Orte mit hoher Immigrantenpopulation, dort wird oft auch ausländische Küche angeboten. Dazu kommt, dass die Diner meist 24h am Stück geöffnet sind, besonders in größeren Städten, was sie damit zu einem festen Bestandteil der Stadtkultur macht.

In Massachusetts wurden 20 Diner als Diners of Massachusetts MPS in das National Register of Historic Places eingetragen.



Wenn ihr jetzt aufmerksam wart habt ihr auch bei mir die Sterne mit den Buchstaben entdeckt. Sie ergeben ein Lösungswort bzw. einen Lösungssatz. Wenn ihr diesen bis zum Ende der Blogtour zusammen bekommt könnt ihr am großen Gewinnpiel teilnehmen. Die Gewinner werden am Ende der Tour auf dem Blog von Mona Sternenbotschaft bekannt gegeben.

Neben dem Hauptgewinnspiel könnte ihr bei mir aber auch noch etwas gewinnen. Unter allen Kommentierenden verlose ich bzw. Mona ein Goodiepaket mit Lesezeichen und Postkarten. Der oder die Gewinner/in wird dann von Mona persönlich ausgelost. Von ihr bekommt ihr dann auch euren Gewinn zugeschickt.

Morgen geht es weiter bei Lisas Bücherleben. Sie wird euch etwas zum Thema Fernbeziehungen erzählen. Mit dem Link kommt ihr wieder direkt zum Beitrag.

Ich wünsche euch viel Glück beim Gewinnspiel und viel Spaß bei den weiteren Halten der Blogtour zu "Verlassener Stern".