Mittwoch, 7. März 2018

Rezension: Heilstätten - der Film

Quelle: Moviepilot

Titel: Heilstätten
Arbeitstitel: Heilstätten - Die Challenge
Laufzeit: 89 Minuten
FSK: 16 - Horrorfilm
Drehort: Heilstätten Grabowsee
Drehbuch: Michael David Pate (Drehbuchautor), Ecki Ziedrich (Autor (Vorlage))
Produktion: Till Schmerbeck

Kamera: Pascal Schmitt
Regie: Michael David Pate
Cast: Tim Oliver Schultz (Theo), Sonja Gerhardt (Marnie), Emilio Sakraya (Charly), Lisa-Marie Koroll (Emma), Nilam Farooq (Betty), Timmi Trinks (Finn),  Torge Oelrich (Freshtorge), Farina Flebbe (Vanessa), Maxine Kazis (Irina)
Kinostart: 22.02.2018
Webseite: Heilstätten



"Mein Medizinexamen kann beginnen" - Theo




Inhalt
Um im Social Media mehr Klicks und Anerkennung zu bekommen begeben sich einige YouTuber, ausgestattet mit Nachtsicht- und Wärmebildkameras, für eine 24h Challenge in die verlassenen Heilstätten in der Nähe von Berlin. Ein gruseliger Ort voller erschreckender Geheimnisse, Brutalität und, laut verschiedener Quellen, verflucht. Sie wollen den Gerüchten unbedingt nachgehen und gleichzeitig testen wer von ihnen der oder die Beste ist. Wer aufgibt verliert sein Ansehen im Internet. 
Doch die Heilstätten haben ihre eigenen Regeln: Wer die Ruinen einmal betreten hat, kann nicht mehr entkommen. Dies bemerken die coolen YouTuber jedoch erst als es bereits zu spät ist...
HEILSTÄTTEN ist ein deutscher Mystery-Horrorfilm, der in den düsteren Ruinen eines verlassenen Tuberkulose-Sanatoriums in der Nähe von Berlin spielt und zeigt, was die Jugendlichen heutzutage alles tun um auf den bekannten Social Media Plattformen Klicks und Ansehen zu bekommen. Denn der vermeintlich spaßige Ausflug in die schaurig wirkenden Gebäude verwandelt sich schnell in einen blutigen Alptraum.
3/3 Sterne


Plakat
Das Filmplakat des Films "Heilstätten" zeigt neben dem Titel eine junge Frau die sich auf dem verlassenen Klinikgelände befindet und den Weg zu einem der leerstehenden Gebäude beschreitet. Im Hintergrund ist der Wasserturm des Geländs zu sehen. Bäume säumen den Weg und der Schriftzug "Traust du dich?" gibt einen Hinweis auf den Inhalt des Filmes. Der Nebel lässt das Szenario gruseliger wirken.  Das gesamte Plakat ist in einem Sepia-Farbton gehalten, was ein wenig auf das Alter der Heilstätten hinweisen könnte.
3/3 Sterne


Umsetzung
Abgesehen von den nervigen YouTubern am Anfgang fanden wir die Umsetzung des Filmes gut gelungen.
Die Location wirkte von Anfang an gruselig und sehr schnell kamen die ersten Geschehnisse auf.
Was jedoch bei anderen Kinobesuchern für Verwirrung sorgen könnte ist die Tatsache, dass die Geschichte im Film in den Beelitz Heilstätten spielt, aber nicht dort gedreht wurde.
Da ich, Viviann, mich schon länger mit alten Heilstätten und deren Geschichten beschäftige, kenne ich die unterschiedlichen Locations. Andere jedoch könnten ein wenig enttäuscht sein, wenn sie sich hinterher damit auseinandersetzen und dann feststellen, dass Beelitz in Wahrheit ganz anders aussieht als im Film.
Da Beelitz jedoch auf den ersten Blick nicht so gruselig wirkt wie Grabowsee passte das gewählte Gebäude jedoch gut zum Film.
Interessant war auch die plötzliche Wendung im Film. Zu der möchten wir aber nichts verraten.
Nur so viel: sie kündigt sich schon recht zu Beginn des Filmes an.
Das habe ich aber nicht bemerkt, da ich den ganzen Film über mit einem Kissen vor dem Gesicht im Saal gesessen habe.
Neben nervigen YouTubern wies der Film auch viele bekannte Effekte aus, die man aus Horrorfilmen kennt: gruselige Musik, "Standbilder" in Räumen wo man denkt, dass jede Sekunde eine Fratze aus einer Ecke auftaucht und Charaktere die genau in die Richtung rennen, wo das "Monster," oder was auch immer, lauert.
Am Ende haben aber alle ihre Lektion gelernt und werden so schnell keine Videos mehr auf YouTube hochladen.
Was wir aber ein wenig komisch fanden war die Schlussszene des Filmes. Ob die hätte sein müssen ist fraglich, weil sie einerseit unnötig war und auf der andere Seite wirklich für Verwirrung sorgt. Gleichzeitig könnte sie aber auch als Cliffhanger verstanden werden. Warten wir mal ab.
2/3 Sterne

Unsere Meinung
Im Gesamten können wir sagen, dass der Film gut gemacht war, allein schon wegen der Botschaft die er verbirgt.
Wir möchten nicht zu viel verraten und niemanden spoilern, der den Film noch nicht gesehen hat, darum verraten wir jetzt nichts zu der Botschaft und haben darum auch ein Zitat gewählt, mit dem man nicht viel anfangen kann, wenn man den Film noch nicht gesehen hat.
Auch zu der Wendung des Filmes wollen wir nicht zu viel verraten. Wie oben schon gesagt kündigt sich die ein wenig an, aber kommt doch irgendwie überraschend.
Wer jetzt natürlich ein wenig auf Google recherchiert findet etwas dazu.
Aber wir raten euch: lasst es sein! Schaut euch den Film an ohne vorher irgendwelche Kritiken darüber zu lesen oder über das was passiert. Wenn ihr euch den Film dann anschaut werdet ihr dem nicht gerecht.
Darum sind auch wir ganz ohne Vorurteile in den Film gegangen und haben uns hinterher darüber ausgetauscht und sind ganz anderer Meinung als viele andere.
Ja, es ist ein deutscher Horrorfilm, aber das heißt noch lange nicht, dass er schlecht ist. Vielleicht sind unsere Ansprüche einfach nur zu hoch und wir geben uns mit einfachen Dingen gar nicht mehr zufrieden?
Wie auch immer: wir fanden den Film und vor allem seine Botschaft gut gemacht.
Zwar konnte ich einige Nächte nicht zu gut schlafen, weil ich ein kleiner Angsthase bin was Horrorfilme und besonders Geistergeschichten angeht, aber ich wollte ihn sehen.
Einmal wegen der Location und wegen einem der Schauspieler.
Ich denke, wir werden uns den Film noch einmal ansehen sobald es ihn auf DVD/Blu-ray gibt.
Schaut euch den Film selber an und teilt uns dann gerne eure Meinung darüber mit.
Unsere Bewertung: 2,5/3 Sterne

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